Susie Wolff fährt in Hockenheim letztes DTM-Rennen - Rahel Frey nächste Saison wohl einzige Frau in der DTM

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Susie Wolff steigt von der DTM zur Formel 1 auf - Rahel Frey nun einzige Frau in der DTM

Stuttgart – Susie Wolff (29, Schottland) fährt beim Saisonfinale der DTM am Sonntag, 21. Oktober 2012 ihr letztes DTM-Rennen im Mercedes AMG, denn die schnelle Rennfahrerin ist im April vom Formel 1 Team Williams als Testfahrerin angestellt worden und hatte am Mittwoch zum ersten Mal den Formel1-Boliden über die Piste gejagt (HappyTimes berichtete). Nach dem Weggang von Susie Wolff ist die Schweizerin Rahel Frei die einzige Frau in der DTM und wird auch zukünftig weiterhin den Männern richtig einheizen (7. Platz im letzten Rennen in Valencia).

In den vergangenen sieben Jahren startete die Schottin bei bislang 73 DTM-Rennen für Mercedes-Benz. Ihre besten Resultate sind zwei siebte Plätze aus der Saison 2010.

Wolff debütierte im Jahr 2006 mit dem Team Mücke Motorsport in der DTM und verschaffte sich gleich bei ihrem ersten Rennen in der AMG Mercedes C-Klasse in Hockenheim mit einem Top-10 Resultat Respekt. Nach ihrem Debütjahr in der DTM wechselte sie ins Persson Team, das auch in dieser Saison ihr neues TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé einsetzt.

Ihre ersten Punkte sammelte die 29-Jährige mit einem siebten Platz auf dem Lausitzring 2010. Im gleichen Jahr wiederholte sie dieses Ergebnis im Oktober in Hockenheim. Die erfolgreichste ihrer sieben Saisons in der DTM schloss Wolff 2010 auf dem 13. Tabellenplatz ab.

Neben ihrem Engagement für Mercedes-Benz in der DTM ist Wolff seit der Saison 2012 auch Entwicklungsfahrerin des Williams F1 Teams, für das sie in dieser Woche ihren ersten Formel 1-Test absolvierte.

"Eine unglaubliche Erfahrung!"

Susie Wolff: „Es war eine unglaubliche Erfahrung für mich, für Mercedes-Benz AMG in der DTM – einer der besten Rennserien der Welt – zu fahren. Dieses herausfordernde Abenteuer begann für mich vor sieben Jahren und ich bin sehr stolz, ein Teil dieses großartigen Teams gewesen zu sein. In dieser Zeit bin ich spannende Rennen gefahren, hatte einige harte Zweikämpfe und lernte zahlreiche herausragende Persönlichkeiten kennen. Ich schätze mich glücklich, dies erreicht zu haben und bin Mercedes-Benz AMG und HWA sehr dankbar, dass sie mir diese Gelegenheit ermöglicht haben.

Die DTM war eine große Herausforderung und es ist etwas enttäuschend, diese Saison mit weniger guten Resultaten zu beenden. Ich habe aber stets alles gegeben und bin stolz darauf, was ich in meiner Motorsportkarriere auf höchstem Niveau erreicht habe. Es war eine aufregende Zeit in meinem Leben, nicht nur wegen der vielen großartigen Erinnerungen, die ich daran habe, sondern auch, weil ich dabei einen ganz besonderen Menschen kennengelernt habe – meinen Ehemann.

Vielen Dank an alle meine Fans, die mich immer unterstützt haben. Sie können sich sicher sein, dass ich noch nicht bereit bin, meinen Helm an den Nagel zu hängen. Ich freue mich auf spannende neue Möglichkeiten, die in der Zukunft auf mich warten."

Auch Mercedes Motorsportchef Norbert Haug ist ein bisschen wehmütig zumute

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Wir schauen alle ein bisschen wehmütig auf Susies letztes DTM-Rennen und die Beendigung ihrer DTM-Karriere. Seit sieben Jahren ist Susie eine feste Größe in dieser hart umkämpften Serie und jeder ihrer Kollegen und Rivalen kann ein Lied davon singen, wie gut, hart und gleichzeitig fair sie fährt.

Auch wenn Susie in der DTM nicht durch spektakuläre Ergebnisse glänzte, so setzte sie immer wieder Highlights – auf feuchter Bahn, im Regen, im Zweikampf und ihr Rennspeed war stets besser als ihre Startplätze das verhießen.Sie hatte ihre Präsenz in der DTM in härtestem Wettbewerb stets verdient und Susie ist und bleibt eine wunderbar kompetente und sympathische Vertreterin unserer Marke. Dafür danke ich Susie im Namen von uns allen."

Schweizerin Rahel Frey einzige Frau

Die 26-jährige Schweizerin Rahel Frey ist nach Susies Aufstieg in die Formel 1 vorläufig die einzige Frau im männerdominierten DTM-Starterfeld - ausser für die nächste Saison käme eine neue Fahrerin hinzu - oder auch Rahel würde in die Formel 1 abberufen!

Doch auch wenn nicht, würde das der furchtlosen Rennmaus Frey nicht viel ausmachen, liebt sie es doch, den Männern auf der Piste gehörig Feuer unter dem Hintern zu machen, wie sie in Valencia mit einem rundenlangen Krieg gegen den zweitplatzierten Bruno Spengler bewies.

Auch der ungestüme BMW-Drängler Andy Priaulx musste erkennen, dass Rahel eine harte Fighterin und Könnerin am Lenkrad ist und beendete das Rennen wohl schmollend hinter ihrem Audi auf Platz 8, nachdem sich die beiden funkenstiebend gegenseitig die Blechteile um die Ohren gehauen hatten, aus deren Kampf aber Rahel schlussendlich als Siegerin hervorging.

DTM ohne Rahel würde langweilig

Einerseits hoffen wir ja immer, dass der Schweizer Formel 1-Rennstall Sauber die schöne Rahel auch in die Formel 1 holt (wenn auch vorerst nur als Testfahrerin), da wären die beiden Frauen wieder vereint und Rahel könnte zeigen, was in ihr steckt. Doch auf der anderen Seite, so ganz ohne blondes, männershredderndes Gift würde die DTM für die weiblichen und sicher auch männlichen Fans beträchtlich an Spannung und Witz verlieren.

Geniessen wir jetzt doch einfach mal das letzte Rennen der Saison in Hockenheim und lassen uns überraschen, was die neue Saison dann an Überraschungen und neuen FahrerInnen bringt.

 

Quelle und Bild: Daimler

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