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"Fischmensch" Peter Colat holt 15. Schweizermeister-Titel: 53 Meter tief in den Zürichsee getaucht mit nur einem Atemzug!


Peter Colat: Strahlender Schweizermeister im Tieftauchen 2015.

Wieder einmal erfreuliche News des wohl erfolgreichsten Schweizer Freedivers Peter Colat: Der "Fischmensch", wie wir ihn bewundernd nennen, von dessen unglaublicher Begabung HappyTimes in der Vergangenheit schon öfters berichtet hat, konnte auch dieses Jahr 2015 seinen Schweizermeister-Titel im Tieftauchen erfolgreich verteidigen. Peter Colat tauchte 53 Meter tief in den Zürichsee hinunter, und wieder zurück - ohne Sauerstoffflaschen und nur mit einem einzigen Atemzug!

Freediving Tieftauchen Schweizermeisterschaft 2015 in Herrliberg

Am 15. August 2015 trafen sich die schweizweit besten Freitaucher in Herrliberg am Zürichsee um sich im Tieftauchen ohne Sauerstoffmasken zu messen. Unter erschwerten Bedingungen, dem schlechten Wetter und den kühlen Temperaturen, hat Peter Colat eine Tiefe von 53 Metern unter der Wasseroberfläche erreicht. Und das mit nur einem einzigen Atemzug! Und zudem auch gleich in zwei Disziplinen: Dem CWT (Constant Weight) und FIM (Free Immersion). Damit gewann Peter Colat die Schweizer Meisterschaft 2015 im Tieftauchen - und das nicht zum ersten Mal: "Es war auch gerade mein 15. Titel, den ich an Schweizermeisterschaften gewonnen habe", wie Peter Colat freudig HappyTimes mitteilte.

53 Meter unter dem Zürichsee mit nur einem Atemzug - versuchen Sie's!

Man muss sich das immer wieder einmal vor Augen halten: Sie nehmen einen tiefen Atemzug, und tauchen danach in die kalten, schwarzen Tiefen des Zürichsees. Holen Sie jetzt doch bitte einmal tief Luft, liebe Leserin und lieber Leser, und schauen Sie, wie weit Sie im Artikel lesen können ohne Luft zu holen: Sie tauchen also ein in den Zürichsee, gleiten immer weiter hinunter, die Hand nur geführt an einem Seil, das wie es scheint ins Endlose führt, in die Unterwelt Neptuns und Hades vielleicht. Weiter und weiter, bis Sie schliesslich auf 53 Metern unter dem Wasserspiegel angelangt sind - mit nur dem einen Atemzug in der Lunge, den Sie vorher eingesogen hatten und dem leisen, langsamen, sanften Pochen Ihres Herzschlages im Ohr.

Haben Sie schon wieder frische Luft geholt? Aber halt, denn nun müssen Sie zuerst auch wieder lebend zurück! Zurück, 53 Meter durch das eisige, stille Wasser wieder nach oben um am Schluss den Spiegel des Zürichsees von unten zu durchbrechen, für einen neuen, lebensspendenden Atemzug.

Freediving: Eine Mischung aus mentaler und körperlicher Kontrolle

Wie schaft man das? Die Kunst der FreediverInnen besteht aus einer Mischung von mentaler und physischer Kontrolle, die die Freediver befähigt, ihre Atmung und ihren Lufthol-Reflex zu kontrollieren. Ans Atmen und Luftholen müssen wir Menschen ja nicht denken, das passiert automatisch und ist ein Reflex, wie Sie im Versuch oben ja selber erleben konnten. Anders bei den Delphinen, die wie wir Menschen auch zur Gattung der Säugetiere gehören. Delphine müssen aktiv gelegentlich ans Luftholen denken und gleiten dann an die Oberfläche um Sauerstoff einzuatmen um wieder für etwa 20 Minuten abtauchen zu können. (Anrührend zu sehen in unserem tausendfach angesehenen Video vom Taucher und dem verletzten Delphin hier).

Vielleicht hat ja Peter Colat irgendwo ein Delphin-Gen in seinen Adern, das ihn zu seinen Meisterleistungen befähigt, die für uns anderen fast unerklärlich sind.

Herzliche Gratulation wieder einmal an Peter Colat für seine unglaublichen Taten und seine grosse Begabung, die uns immer wieder aufs Neue erstaunt und tief beeindruckt.

Facebook-Seite von Peter Colat (hier klicken)

Quelle: Peter Colat, Freediving.ch
Bild: © Peter Colat

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