Forscher finden Erklärung für Moses Teilung des Schilfmeeres

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Die Geschichte kennt bestimmt jeder und jede aus der Bibel: Mit seinem Volk auf einer vierzig Jahre dauernden Reise ins gelobte Land, auf der Flucht vor den Ägyptern, soll Anführer Moses mit den Worten „Fürchtet euch nicht! Steht und seht die Rettung des Herrn.“ mit ausgestreckter Hand das in der Bibel erwähnte „Schilfmeer“ geteilt haben – und konnte so mit seinen „Kindern Israels“ das Meer trockenen Fusses durchqueren. Die ägyptischen Verfolger aber ertranken im zurückschwappenden Meer.

Schon immer hat diese Schilderung die Menschen fasziniert und man fragte sich, ob die Teilung des Meeres überhaupt möglich gewesen sein konnte. Klimaforscher haben nun auf der Fachseite „Plosone.org“ im Internet berichtet, dass die Geschichte durchaus wahr sein könnte.

Die Forscher und Forscherinnen des Nationalen Zentrums für Atmosphärenforschung (NCAR) der University of Colorado hatten mit Hilfe von archäologischen Daten Hinweise entdeckt, wonach sich das Geschehen wie geschildert abgespielt haben könnte. Doch sei das rote Meer, als welches das „Schilfmeer“ oft genannt wird keine geeignete Stelle dafür, sondern das Szenario vor 3000 Jahren könnte sich im Nil-Delta nahe der Stadt Port Said abgespielt haben, in einer Lagune des Nil-Armes; dem See von Tanis.

Gemäss den Berechnungen der Forscher konnten an dieser Flussbiegung Oststürme mit einer Stärke bis zu 100 Stundenkilometern wehen und gemäss den neusten mit Satelitenaufnahmen unterstützen Berechnungen innerhalb etwa 12 Stunden tatsächlich eine etwa vier Kilometer lange und fünf Kilometer Breite Furt in die rund zwei Meter tiefe Lagune gedrückt haben, die für rund vier Stunden begehbar wären. Beim Nachlassen des Sturmes tossten die Wassermassen recht abrupt wieder zurück.

Studienleiter Carl Drews erklärt: „Die in der Bibel beschriebene Teilung des Wassers basiert tatsächlich auf physikalischen Gesetzen und lässt sich mit Hilfe der Flüssigkeitsdynamik verstehen.“

Doch trotz neuster Satelitentechnik und archäologischen Daten, musste dann aber doch nach wie vor eine höhere Macht am Werke gewesen sein, die genau zum Zeitpunkt der Flucht des Israelischen Volkes und auf Bitten von Moses, den Sturm gesandt und damit das Meer geteilt haben.

 

Quellen: www.wikipedia.de, www.plosone.org , www.spiegel.de

 

 

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