Die Kraft der Familie: Familien-Unternehmen haben mehr Jobs geschaffen als börsenkotierte Grosskonzerne

Die 500 grössten Familienunternehmen in Deutschland haben von 2007 bis 2016 mehr Jobs geschaffen als die börsenkotierten Konzerne, die am Deutschen Aktien Index DAX gehandelt werden. Zu dem Schluss kommt die Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen", die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und das Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim erstellt haben. Die Ergebnisse zeigen auch, dass 68% der Familienunternehmen auch noch von einem Familienmitglied geleitet werden. 

Wachstum von 23% bei Familien-Unternehmen

Gut neun von zehn privaten Unternehmen in Deutschland waren im Jahr 2017 Familienunternehmen. Sie beschäftigen knapp 60 Prozent der Arbeitnehmer/innen in der Privatwirtschaft. Im betrachteten Zeitraum stieg die Inlandsbeschäftigung der analysierten Familienunternehmen von 2,07 auf 2,54 Mio. Arbeitnehmer, ein Wachstum von 23% . Zum Vergleich: Die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der DAX-27-Unternehmen - alle DAX-Unternehmen ohne Familienunternehmen im Deutschen Aktienindex - wuchsen nur um 4% .

Mehr als 5 Millionen Beschäftigte bei grossen Familienunternehmen

Auch weltweit haben die 500 beschäftigungsstärksten deutschen Familienunternehmen für viele neue Jobs gesorgt. So arbeiteten 2016, gemessen an der Mitarbeiterzahl, mehr als fünf Mio. Menschen für diese Unternehmen, was einem Beschäftigungswachstum von 27 Prozent seit 2007 entspricht. Eine analoge Ent­wicklung lässt sich bei den Umsatzzahlen beobachten: 2016 betrug der Umsatz der 500 umsatzstärksten Familienunternehmen 1.106 Mrd. Euro, ein Umsatzwachstum von 36 Prozent im Zehn-Jahreszeitraum.

68% der Familienunternehmen werden auch von Familienmitgliedern geführt

Weiteres Ergebnis: Von den 600 umsatz- und beschäftigungsstärksten Familienunternehmen in Deutschland werden 413 (68%) von Familienmitgliedern und 187 (32%) von externen Managern geführt. Die familiengeführten Firmen sind sowohl mit Blick auf die Mitarbeiterzahl als auch in Bezug auf das Umsatzvolumen deutlich kleiner als die fremdgeführten Familienunternehmen. Familiengeführte Unternehmen haben im Betrachtungszeitraum im Mittel rund ein Drittel des Umsatzes der nicht-familiengeführten Unternehmen erwirtschaftet. Damit holen sich Familienunternehmen zunehmend Hilfe von aussen und legen die Geschäftsführung in die Hände angestellter Manager, je grösser und je älter sie sind. 

Quellen: Pressetext.Redaktion, http://zew.de ,  http://institut-fuer-mittelstandsforschung.de

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P959_is_fun
Schön, das hört sich an wie der Königsegg Spinoff FreeValve, von dem man schon lange nichts mehr geh...
Lotus
Du bist sehr viel besser als du über dich denkst.
Daniel
Diese Studie müssen unsere Politiker zwingend lesen.
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