Sunrise kauft UPC Cablecom für 6,3 Milliarden Franken - Sunrise wird zu starkem konvergenten Unternehmen

Das Ende von UPC Cablecom Schweiz - Sunrise kauft UPC Schweiz

Das Ende der Schweizer "Cablecom" Ära und ein neuer "Sonnenaufgang" dank Sunrise: Der Schweizer Mobilfunkanbieter Sunrise kauft den Kabelnetzbetreiber UPC Schweiz (ehemals Cablecom) für unvorstellbare 6,3 Milliarden Franken. 3,6 Mrd. Franken gehen dabei in ausstehende Schulden von UPC.  Die neue, erstarkte Sunrise wird nun dank medienübergreifendem Angebot von Internet, Kabelfernsehen, Festnetz, und Mobilfunk zu den ganz Grossen der Schweiz gehören.

Sunrise zweitgrösster Mobilfunkbetreiber

Sunrise ist nach der Swisscom der zweitgrösste Mobilfunkbetreiber in der Schweiz. Sowohl Sunrise als auch Swisscom bieten immer mehr "zusammenwachsende Medienangebote", die sogenannte Konvergenz. Diese beinhaltet Fernsehen, Breitbandinternet, Festnetz- und auch Mobiltelefonie. UPC ist für Sunrise vor allem im Fernsehsektor dank seinem Glasfasernetz profitabel, Sunrise hingegen ist im Mobilfunk sehr stark positioniert.

"Das Festnetz ist bei weitem noch nicht veraltet. Vor allem Familien wollen bestimmte Events live vor dem Fernseher mitverfolgen. Netflix und andere Streaming-Services sind gute Komplementärleistungen, aber klassische Broadcast-Kanäle sind immer noch wichtig. UPC in der Schweiz bietet hier aufgrund seiner flächendeckenden Durchdringung einen grossen Vorteil, die meisten Haushalte sind so erreichbar. Sunrise und UPC können gemeinsam der Swisscom Paroli bieten", meint Taga.

Sunrise dank Fusion mit UPC nun auch im Fernsehen vorne mit dabei

Im Bereich Fernsehen kam Sunrise bisher nicht an die Swisscom heran. Das soll sich mit der Fusion nun ändern. UPC Schweiz gehörte bisher zum britischen Netzbetreiber Liberty Global und ist der grösste Kabelanbieter in der Schweiz. Jedoch hat UPC im Jahr 2018 einen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent erlitten. Sunrise geht auch von einer negativen Bilanz für 2019 aus. Der Mobilfunkanbieter verspricht sich aber eine Verbesserung durch Massnahmen wie die neue UPC-TV-Videoplattform und ein Zusammenwachsen verschiedener Angebote.

The Next Big Thing: 5G kommt und wird sich rentieren

Laut Sunrise-CEO Olaf Swantee soll durch Synergien ein stärkerer, echt konvergenter Herausforderer geschaffen werden. Die Transaktion kommt für Sunrise in einer Zeit des Umbruchs auf dem Mobilfunkmarkt. Es wird beim Mobilfunkanbieter bereits an 5G-Netzen gearbeitet. Taga dazu: "Für 5G muss Sunrise bereit sein, durch diese Technologie werden die Produktionskosten pro Gigabyte nämlich billiger. Auf 5G umzusteigen, wird sich hier also rentieren." Der Deal soll im zweiten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden.

Ein Kabelnetzanbieter braucht Mobilfunk

"Ich halte diese Fusion für vernünftig. Ein Kabelanbieter braucht Mobilfunk, um Konvergenz zu erreichen. Kunden wollen solche Angebote auf allen Kanälen anwenden - ob auf dem Fernseher, dem Tablet oder dem Smartphone. Aber Mobilanbieter brauchen auch Kabelanbieter, um die Menge an Daten, die mittlerweile im Umlauf sind, zu tragen", sagt Karim Taga, Managing Partner bei der Beratungsgesellschaft Arthur D. Little, im Gespräch mit pressetext.

Quelle: Pressetext.Redaktion

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Serienjunkie
Cool ich freu mich schon!
Templer_01
Ich komme jetzt langsam in das Alter wo man bewußt zunimmt um die Falten zu straffen....
Daddy Cool
Schönen Muttertag! Aber ich freu mich schon auf den Vatertag

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