1. April-Scherz: Fischer fängt brasilianischen Piranha in der Aare – WWF zeigt sich erfreut


Peter Brügger zeigt stolz den ersten gefangenen Piranha aus der Aare

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Bitte entschuldigen Sie liebe Leser, HappyTimes hatte sich, zusammen mit dem WWF Schweiz, einen kleinen 1. April-Scherz geleistet. Natürlich war der ganze nachfolgende Artikel frei erfundenes Anglerlatein und es hat in der Aare keine Piranhas, Sie können also ganz beruhigt auch in Zukunft ein Bad nehmen:

Zürich, 1. April 2014 – Gute Nachricht für alle Fischfreunde: Der Fischer Peter Brügger hat in der Aare bei Münsingen einen Piranha gefangen.  Experten des Fischereiinspektorats freuen sich und haben bereits weitere Exemplare des Fisches geortet. Es ist davon auszugehen, dass Brasilienreisende die Süsswasserpiranha-Art in die Schweiz gebracht und später in der Aare ausgesetzt haben. Dort fühlt sich der schöne Schwarmfisch offensichtlich wohl und hat sich gut vermehrt. So kommt die Schweiz endlich in den Genuss der seltenen Tiere in der Schweiz und kann zur Arterhaltung der bedrohten Piranhas beitragen, zeigte sich der WWF erfreut:

Peter Brügger fischt ersten Piranha aus der Aare

Am wohlsten ist es dem Schwarzband-Sägesalmler (Serrasalmus spilopleura), einer brasilianischen Piranha-Art, bei Wassertemperaturen zwischen 23 und 28 Grad, er ernährt sich vor allem von anderen Fischen, und er mag nährstoffreiche Flüsse mit kiesiger Sohle. Und genau einen solchen Raubfisch fing gestern Hobby-Fischer Peter Brügger aus Münsingen. „Ich war eigentlich auf Hecht-Fang – aber was ich dann aus der Aare zog, habe ich noch nie gesehen.“ Deshalb telefonierte Brügger dem Fischereiinspektorat. Bereichsleiter Primo d’Aprillia besah sich den Fang, und schnell war klar: Es handelte sich um einen Piranha aus dem Rio Guaporé, einem Amazonas-Nebenfluss in Brasilien. Auch in Deutschland weiss man von Piranhas in der Erft und der Alster, der Fund in der Aare hingegen ist schweizweit der erste.

WWF hoch erfreut über Piranha-Population in der Aare

WWF-Fischexperte Thomas Ammann freut sich über die Entdeckung in der Aare, kann die Schweiz doch so zur Arterhaltung der bedrohten Piranhas beitragen: „Wärmere Flüsse wegen dem Klimawandel und nährstoffreiches Wasser bieten den Piranhas aus dem brasilianischen Amazonasgebiet genau die Lebensbedingungen, die sie brauchen.“ Auch andere bedrohte Arten erfreuen sich der schönen Schweiz, bekannte Beispiele sind zum Beispiel der Riesen-Bärenklau und der Signalkrebs.

Hunde heute nicht baden lassen

Bis Mensch und Tier sich allerdings an die neuen Flussbewohner gewöhnt haben, raten die Experten: Hunde besser nicht in der Aare zwischen Thun und Bern baden lassen. WWF-Fischexperte Thomas Ammann meint, dass die gefundene brasilianische Piranha-Art zwar meist nur Aas frisst, doch Hunde und kleingewachsene Menschen könnten durchaus auch mal auf dem Speiseplan der Fische stehen.

Einfache Verhaltensregeln beim Kontakt mit Piranhas in der Aare

In der Grafik auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen ganz einfach umzusetzende Verhaltensregeln auf, wenn Sie zukünftig beim Schwimmen in der Aare in einen Schwarm Piranhas geraten.

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