Steuerbelastung in Kantonen und Gemeinden bleibt stabil. Fiskalabgaben in 17 Kantonen gesenkt!

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In Nidwalden, Schwyz und Zug ist die Steuerbelastung nach wie vor am Geringsten

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Im Schweizer Durchschnitt werden 26,7% des Ressourcenpotenzials der Kantone und Gemeinden durch Steuerabgaben ausgeschöpft. Dabei konnte die Steuerbelastung im Vergleich zum letzten Referenzjahr in den allermeisten Kantonen konstant gehalten oder gesenkt werden. An den kantonalen Unterschieden hat sich insgesamt wenig verändert. Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) berechnete Index der Steuerausschöpfung 2014. Er gibt an, in welchem Ausmass die Steuerpflichtigen durch Steuern der Kantone und Gemeinden belastet werden. 

In 17 Kantonen durchschnittliche Fiskalabgaben gesenkt!

Im Schweizer Durchschnitt werden 26,7% des Ressourcenpotenzials 2014 durch Fiskalabgaben der Kantone und Gemeinden ausgeschöpft. Dieser Durchschnitt berechnet sich aus der Summe der kantonalen Indizes, gewichtet mit ihrem jeweiligen Anteil am gesamten Ressourcenpotenzial der Schweiz. Die Belastung konnte in 17 Kantonen gesenkt werden! Am stärksten ging der Index in Glarus, Uri und Graubünden zurück. In neun Kantonen wurde die Ausschöpfung des Ressourcenpotenzials ausgeweitet – am meisten in den Kantonen Basel-Stadt, Neuenburg und Appenzell Innerrhoden. Über die gesamte Schweiz betrachtet, blieb die steuerliche Ausschöpfung im Vergleich zum letzten Referenzjahr 2013 konstant.

Nidwalden, Zug und Schwyz mit den tiefsten Steuern

An den kantonalen Belastungsunterschieden hat sich insgesamt wenig verändert. Vor allem am unteren und oberen Ende der Skala blieb die Reihenfolge praktisch gleich. Nach wie vor liegen die Zentralschweizer Kantone Nidwalden, Zug und Schwyz deutlich unter dem gesamtschweizerischen Wert, wobei Schwyz mit 12,7% den tiefsten Index aufweist. Am höchsten liegt die steuerliche Belastung erneut in einigen Westschweizer Kantonen sowie in Bern, wobei Genf mit 35,5% Spitzenreiter ist. Im mittleren Bereich der Skala kam es zu einigen Verschiebungen. So sind Zürich und Basel-Stadt um fünf, bzw. drei Plätze nach oben gerutscht, während Glarus und Graubünden dank tieferem Index vier, bzw. drei Plätze gutmachen konnten. 

 

Quelle: Eidg. Finanzverwaltung
Bild: cc_Baikonur_Wikipedia

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