Pfarrer Siebers „Pfuusbus“ wieder geöffnet: Wärmende Unterkunft und Gespräche für Menschen in Not

Werbung
InternetGrafik.com Webdesign Grafik Textildruck

Am Freitag, 15. November, öffnete Pfarrer Sieber, der „Franziskus von Zürich“ wieder die Türen seines Pfuusbusses im Albisgüetli. Die ungewöhnliche Notschlafstelle  wird bis am 15. April 2014 jede Nacht obdachlosen Männern und Frauen und in Not geratenen Menschen Schutz und Geborgenheit vor der winterlichen Kälte in der Schweiz bieten.

Wärme für Leib und für die Seele

Es ist bereits die 12. Saison, in welcher der 17 Meter lange Sattelschlepper mit beheizbarem Vorzelt Menschen in Not auf dem Kiesparkplatz beim Albisgüetli eine Bleibe in gemeinschaftlicher Atmosphäre sein wird. Der Pfuusbus bietet bis zu 35 Personen eine vorübergehende Heimat mit Bett, warmer Mahlzeit, Solidargemeinschaft und der Möglichkeit einer Beratungsvermittlung. Zudem werden persönliche seelsorgerliche Gespräche angeboten.

Dank dem Einsatz von SWS-Mitarbeitern und rund hundert Freiwilligen können Obdachlose in die Solidargemeinschaft Pfuusbus aufgenommen werden und finden dort für Menschen unentbehrliche Wärme und Sozialkontakte. Geöffnet ist der Pfuusbus täglich von 19 bis 9 Uhr.

Seit seiner Inbetriebnahme im Winter 2002/03 suchen jedes Jahr mehr Menschen Zuflucht im Pfuusbus. Im vergangenen Winter verzeichneten die fahrbare Notschlafstelle und die im Januar und Februar ausschliesslich für gestrandete Arbeitsmigranten aus EU-Staaten betriebene Notschlafstelle „Biwak“ total 3979 Übernachtungen. 2011 waren es noch 3741.

Helfen mit Spenden und mit Nahrungsmitteln und Kleidern

„Um den Pfuusbus betreiben zu können, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt  Walter von Arburg, der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber, „Gerne nehmen wir neben den unentbehrlichen finanziellen Spenden (auf das Pfuusbus-Konto PC 85-396492-9) auch Nahrungsmittel- und Kleiderspenden entgegen. Naturalspenden nehmen wir tagsüber während der Bürozeiten in der SWS-Auffangeinrichtung Brot-Egge, Seebacherstrasse 60, 8052 Zürich, entgegen. Im Pfuusbus können Nahrungsmittel und Kleider ab 18 Uhr abgegeben werden.“

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) bieten Menschen in Not – wie Suchtkranken, Obdachlosen, psychisch und physisch Leidenden, Mittellosen und Heimatlosen – seelsorgerliche, soziale, medizinische und materielle Hilfe an. Dazu gehören die Schaffung von Einrichtungen, die Durchführung wie auch die Unterstützung von Projekten, die es Betroffenen ermöglichen, menschenwürdig zu leben und sich selbst als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft zu erfahren. Die SWS werden dort aktiv, wo andere Netze fehlen. Gegenwärtig arbeiten 180 Mitarbeitende für die SWS. Gegründet wurde die Stiftung 1988.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zu spenden: www.swsieber.ch

 

Quelle: SWS
Bild: © SWS

Werbung
InternetGrafik.com Webdesign Grafik Textildruck