Ältere Kundinnen und Kunden als Chance für den öffentlichen Verkehr

Bern, 08.04.2010 – Die Zunahme der älteren Menschen in der Schweizer Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten auch auf den öffentlichen Verkehr (öV) massgebliche Auswirkungen haben.  Gleichzeitig können die älteren Kundinnen und Kunden den Marktanteil des öV verstärken.

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Mit dem Ziel, die öV-Unternehmen für die Herausforderungen und Chancen durch die ältere Kundschaft zu sensibilisieren, führte das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag in Ittigen bei Bern eine Tagung mit dem Titel „öV-Kunde bis 100: Altersgerechtigkeit im öffentlichen Verkehr“ durch. Das Interesse der angesprochenen Unternehmen war gross. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Bahn-, Bus- und städtischen Verkehrsunternehmen sowie von Kantonen und Gemeinden der ganzen Schweiz hatten sich für die Fachveranstaltung angemeldet.

Wie BAV-Vertreter ausführten, gibt es für Menschen mit einer altersbedingten Einschränkung bereits eine gesetzliche Grundlage, die ein altersgerechtes öV-Angebot verlangt: Der Geltungsbereich des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) umfasst verschiedene Arten von Beeinträchtigungen, auch wenn im Alter selbstverständlich nicht von „Behinderungen“ im eigentlichen Sinn gesprochen werden kann.

Nebst den gesetzlichen Grundlagen wurden an der Tagung die möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen älterer Menschen, die damit verbundenen Herausforderungen für die Benützung des öffentlichen Verkehrs, aber auch die Chancen für den öV erörtert. Als Referentinnen und Referenten traten Behördenvertreter, Mediziner, Marketingfachleute sowie Exponenten von Senioren- und Behindertenverbänden auf.

Die Unterlagen der Tagung werden in den kommenden Tagen auf der BAV-Website (www.bav.admin.ch/mobile) aufgeschaltet werde.

 

Bundesamt für Verkehr

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