Kindern in Guatemala helfen: Save the Children und Tchibo starten Bildungsprojekt

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Wallisellen – Tchibo engagiert sich gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation Save the Children für die Betreuung und Bildung von Kindern in Guatemala. Ab Ende April 2013 fliesst eine Spende mit jeder verkauften Packung Privat Kaffee in ein Kinder-Projekt. 

Mit jeder gekauften Packung Privat Kaffee unterstützen Tchibo Kunden ab dem 22. April die Betreuung und Bildung von Kindern in Guatemala. Gemeinsam mit der weltgrössten unabhängigen Kinderrechtsorganisation Save the Children hat Tchibo ein Projekt aufgesetzt, das eine pädagogische und altersgerechte Betreuung für die Kinder der Kaffeepflücker, insbesondere während der Kaffeeernte, gewährleistet. Pro verkaufter Packung Privat Kaffee geht eine Spende in Höhe von 20 Rappen an das Bildungsprojekt – international werden so mindestens eine halbe Million Euro zusammenkommen. 

Betreuung und Bildung in 6 Kitas und 18 Schulen

Das Projekt in Guatemala unterstützt Kinder in der Region Chiquimula in zweifacher Weise: 1. Zur Erntezeit von November bis Februar werden Betreuungsangebote für Kinder von zwei bis dreizehn Jahren geschaffen. Save the Children hat diese Kitas (Child Care Center) konzipiert und verantwortet die inhaltliche Umsetzung: Während die Eltern arbeiten, werden die Kleinen durch spielerisches Lernen gefördert und die Grösseren können schulische Inhalte vertiefen. Zum umfassenden Angebot gehören dabei auch eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sowie Gesundheitschecks. 2. Des Weiteren werden Kinder ausserhalb der Erntezeit am Nachmittag schulisch gefördert. Lesen und Mathematik gehören zum Angebot. Neben den Kindern, sollen auch die Eltern mit in die Projektarbeit einbezogen werden. Dazu finden Elternabende zum Thema Kinderrechte und zur Bedeutung von Bildung für Kinder statt. Ausserdem werden beispielsweise Schulmaterialien gestellt, sowie Weiterbildungen für Lehrer durchgeführt. 

Warum Guatemala? 

Das Hochland Guatemalas ist eine zentrale Anbauregion für den hochwertigen Arabica-Kaffee des Privat Kaffee Guatemala Grande. Geerntet werden die Bohnen traditionell von Kaffeepflückern, die für einige Monate auf den Farmen arbeiten. Die Kinder begleiten ihre Eltern meist zur Arbeit. Während die kleinen Kinder dann an den steilen und gefährlichen Berghängen spielen, lassen die Eltern die grösseren Kinder oft mitpflücken. Ausserdem ist es in Guatemala Tradition, dass die Kinder in der Familie mithelfen und so wird leider häufig die Grenze zur Kinderarbeit überschritten. Noch kann Kinderarbeit, wie sie unter anderem in Guatemala vorkommt, nicht ausgeschlossen werden. Tchibo lehnt Kinderarbeit ab und trägt mit dem Engagement dazu bei, dass hierzu eine Alternative geschaffen wird. 

Bildungsprojekt für „Hilfe zur Selbsthilfe“ 

„Mit Unterstützung unserer Kunden können wir in Guatemala für die Kinder eine sichere und bildungsfördernde Betreuung in den Kitas und Schulen schaffen.“ sagt Achim Lohrie, Direktor Unternehmensverantwortung bei Tchibo. „Bei unseren Nachhaltigkeitsprojekten gilt immer das Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe. Durch das Bildungsprojekt möchten wir dazu beitragen, dass die Menschen am Ursprung unserer Rohkaffees ihre Zukunft selbst gestalten können.“

Jérôme Strijbis, Geschäftsführer von Save the Children Schweiz, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, mit Tchibo ein gemeinsames Bildungsprojekt in Guatemala zu starten. Mit Tchibo haben wir einen engagierten und verantwortungsvollen Partner gefunden, der ganz zu Recht im letzten Jahr mit dem Preis für Unternehmensethik ausgezeichnet wurde.“ Seite 2 von 2 Das Bildungsprojekt in Guatemala ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer 100% nachhaltigen Geschäftstätigkeit von Tchibo. Dabei hat sich das Unternehmen unter anderem vorgenommen, mittelfristig ausschliesslich nachhaltig angebaute Rohkaffees einzusetzen – 2012 waren bereits 22 Prozent der Rohkaffees in das Nachhaltigkeitskonzept von Tchibo einbezogen. 

 

Quelle: Tchibo
Bild: 
 

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