Ein Grund mehr um JA zu stimmen: Bundesrat will sich nicht vom Volk wählen lassen – Abstimmung am 9. Juni!

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Auch der Bundesrat soll zukünftig durch seinen Chef – dem Volk – gewählt werden

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Bern, 26.03.2013 – Der Bundesrat ist not amused, dass die Höchsten im Land – nämlich das Stimmvolk – auch ihn zukünftig wählen können sollen und spricht sich wie die beleidigte Leberwurst in einem langen Communiqué dagegen aus. Doch die Volkswahl des Bundesrates würde endlich Schluss machen mit den Ränkespielen der Parteien, der „Nacht der langen Messer“, in der „Päckli“ und Intrigen geschmiedet werden und würde den Weg ebnen für einen starken Bundesrat, der die Schweiz mit Rückgrat vertritt. Die Volksinitiative kommt am 9. Juni 2013 vors Stimmvolk.

Bundesrat blendet viele Vorteile völlig aus

In seiner Begründung hat der Bundesrat vor allem Bedenken, dass er zu viel Zeit mit seiner Wiederwahl verschwenden würde. Auf die vielen Vorteile, die eine Volkswahl des Bundesrates hätte, geht der Bundesrat wie ein beleidigtes Kind gar nicht ein,

Hauptvorteil: Bundesrat der Stärksten, nicht der Schwächsten

Vorteile wie vor allem, dass nicht mehr durch die Gegen-Parteien nur die Schwächsten Vertreter gewählt würden, wie das momentan der Fall ist, sondern dass wir durch die Volkswahl die stärksten und erfolgreichsten Bundesrätinnen und Bundesräte hätten. Menschen, die im Beruf und in der Politik sich durchsetzen können und nicht solche, die von den Gegnern gewählt wurden.

Wen würden Migros und Denner als Coop-Chef wählen?

Denn es ist jetzt doch fast, wie wenn Migros und Denner den Chef von Coop wählen müssten. Überlegen Sie mal: Migros und Denner würden bestimmt auch nicht den Besten und Stärksten als Konkurrenten wählen, sondern natürlich einen, mit dem sie gut zusammenarbeiten und den sie (entschuldigung Migros für den Vergleich) über den Tisch ziehen könnten. Doch die Schweiz braucht gerade jetzt Bundesrätinnen und Bundesräte, die stark sind, die die Besten sind ihrer Partei und ihres Gebietes, die sich durchsetzen können und Kraft und Saft haben. Und solche Leute schaffen es in den Parteien an die Spitze, doch solche Leute wurden jetzt kaum mehr gewählt.

Volk hat Lust auf mehr Verantwortung

Die 100’000 Unterschriften der Volksinitiative kamen ja in Rekordzeit zusammen, das Volk scheint, so hat man das Gefühl, Lust zu haben, mehr Verantwortung für die Landesregierung zu übernehmen.

Die Schweiz kann auf die Abstimmung am 9. Juni 2013 gespannt sein, sie könnte den Weg frei machen für einen ganz neuen, erstarkten Bundesrat, der die Schweiz in einer anspruchsvollen Zukunft gegenüber Europa und der Welt mit Rückgrat und (verzeihen Sie mir) mit etwas mehr „Füdli“ verteidigt.

 

Quelle: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD
Bild: © HappyTimes

 

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