Milchkuh-Initiative lanciert – keine Abzocke mehr der Autofahrer – hier unterschreiben!

milchkuh_initiative_001.jpg

Werbung
InternetGrafik.com Webdesign Grafik Textildruck

Strategisch geschickt auf die Eröffnung des Automobilsalons in Genf geplant, wurde die „Milchkuh-Initiative“ lanciert, die verlangt, dass die zahlreichen Abgaben der Auto- und Lastwagenfahrer ausschliesslich dem Verkehr zu gute kommen sollen. 

Autofahrer sind Milchkuh der Nation

Die Autofahrer und andere Strassenbenützer würden „zunehmend zur Milchkuh der Nation“, finden die Initiant. „Sie zahlen immer mehr Steuern, Abgaben und Gebühren – und stehen trotzdem im Stau.“

Der Grund dafür ist einfach: Die Abgaben der Strassenbenützer werden nicht für den Bau und Unterhalt von Strassen und Autobahnen verwendet, sondern zweckentfremdet und dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellt. Diese Geldmittel dienen heute zu einem beträchtlichen Teil der Finanzierung des Bahn- und Schienenverkehrs oder füllen die Bundeskasse.

ÖV wird wesentlich teurer, wenn er sich zu 100% selbst bezahlen muss

Mit der Initiative soll erreicht werden, dass jedes Verkehrsmittel sich selber finanziert. Der Deckungsgrad des Individualverkehrs betrage heute schon 115 Prozent, deckt also bereits jetzt mehr als die Kosten, die er selber verursacht.

Bei einer Annahme wird der Öffentliche Verkehr ÖV wohl für die Benutzer massiv teurer werden, denn er wird heute noch zu etwa 40 Prozent von den Automobilist bezahlt. Dass jedes Verkehrsmittel aber seine eigenen Kosten selber decken soll, ist sogar von den Vordenker der AvenirSuisse als Strategieziel empfohlen worden.

Elektroautos sind wesentlich effizienter und umweltfreundlicher als der ÖV

Die Daseinsberechtigung des ÖVs in der heutigen Grösse ist ohnehin fraglich. In naher Zukunft werden bei der jetztigen schnellen Verbreitung von Elektroautos und -Motorrädern auch die Ökologischen Vorteile des ÖVs wegfallen. Denn wie Studien gezeigt haben, (HappyTimes berichtete hier) sind Elektroautos wesentlich umweltfreundlicher als der Öffentliche Verkehr, da sie direkt, ohne Umwege, nur genau die Strecke befahren, die gewünscht wird.

Zu Stosszeiten morgens um 8 Uhr ist eine prall gefüllte Zugskomposition von Zürich nach Bern natürlich unschlagbar effizient, doch verschleudert der Öffentliche Verkehr durch sein halbstündliches Taktfahrt-Angebot zwischen den Stosszeiten und auf kaum benutzten Nebenstrecken sehr viel Energie, die der elektrifizierte Individualverkehr nicht verbraucht. Eine Reduktion des ÖVs auf die Hauptstrecken und -Zeiten würde sich also ohnehin aufdrängen.

Die Umwege machen den ÖV ineffizient

Um an ihr Ziel (zum Beispiel ins Büro oder auf Besuch zu einem Verwandten) zu kommen benötigen ÖV-Reisende oft mehrere Verkehrsmittel, vor allem wenn sie nicht direkt in der Stadt wohnen: Zuerst einen Dieselbus um an den Bahnhof zu gelangen, danach den Zug, gefolgt wieder von ein Dieselbus oder einem Taxi um wirklich bis zum Bestimmungsort zu gelangen. Die ÖV-Reisenden machen zudem meist grosse Umwege, was beides den Ressourcenverbrauch stark erhöht, während ein Elektro-Motorrad oder ein Elektroauto effizient und umweltfreundlich direkt von Türe zu Türe fährt. Werden dann zudem noch Fahrgemeinschaften genutzt, steigt die Effizienz weiter an und lässt den ÖV hinter sich.

Mit der Lancierung der «Milchkuh-Initiative» sollen zwei Ziele erreicht werden:

Zweckbindung der Strassen-Abgaben

Die Steuern und Abgaben der Strassenbenützer sollen künftig auch wirklich in die Strasseninfrastruktur investiert werden. Dies wird über eine Zweckbindung dieser Einnahmen erreicht.

Mitspracherechte sollen gestärkt werden

Die Mitspracherechte der Strassenbenützer sollen gestärkt werden. Beschlüsse, welche das Autofahren verteuern, müssen zwingend dem fakultativen Referendum unterstellt werden, um in jedem Fall eine Volksabstimmung zu ermöglichen.

Es soll „verhindert werden, dass die Automobilisten die Milchkühe der Schweiz sind: Dies ist das Ziel der Milchkuh-Initiative“, wie die Initiant mitteilen.

Hier können Sie den Initiativbogen direkt herunterladen (PDF)

 

 

Weitere Informationen: www.milchkuh-initiative.ch

 

Quelle: milchkuh-initiative.ch
Bild: milchkuh-initiative.ch

 

Werbung