Endlich lichtet sich der Mörgeli-Nebel: Iris Ritzmann verhaftet und Flurin Condrau gibt Leitung ab

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Die Hinweise verdichten sich, gemäss Staatsanwaltschaft „deutlich“, dass Christoph Mörgeli wirklich von der Uni Zürich weggemobbt wurde. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet und Iris Ritzmann vom Medizinhistorischen Institut sowie eine weitere Person verhaftet.

Zwei Mitarbeiter der Uni Zürich – unter ihnen die 50-jährige Iris Ritzmann, Mitarbeiterin an Mörgelis Medizinhistorischem Institut – wurden dabei bereits verhaftet und verbrachten die Nacht im Zürcher Gefängnis, während in ihren Wohnungen eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde. Es bestand Verdunkelungsgefahr, weshalb sie sogar im Gefängnis übernachten mussten. Die Staatsanwaltschaft sprach am Montag von „deutlichen Hinweisen“.

Mörgeli von seiner ehemaligen Chefin Iris Ritzmann verraten?

Wie Tele Züri gestern berichtete, soll eine der verhafteten Personen Dr. med. Iris Ritzmann sein, 50-jährig, eine enge Mitarbeiterin von Flurin Condrau und Mitarbeiterin am Medizinhistorischen Institut, Tochter der Ärztin Margaret Ritzmann und des Volkswirtschaftlers Franz Ritzmann, in Zürich geboren und Mutter von zwei Kindern. Iris Ritzmann war von März 2010 bis Februar 2011 interimistische Direktorin des Medizinhistorischen Instituts und während dieser Zeit Christoph Mörgelis Chefin. Stammt ihre mögliche Motivation, Mörgeli beim Tagesanzeiger in die Pfanne zu hauen, aus dieser Zeit? Vielleicht wäre sie gerne Direktorin geblieben und plante dazu, gleich beide, Condrau und Mörgeli, auf einen Streich von der Uni Zürich loszuwerden? – was jetzt ja auch geschah.

Und warum könnte Iris Ritzmann die geheimen Dokumente gerade dem politisch linken Tagesanzeiger zugespielt haben, von dem sie wissen könnte, dass er die Story höchstwahrscheinlich gegen Mörgeli ausspielen würde. Die hochintelligente Ärztin hätte doch gewusst, dass sie damit eine Amtsgeheimnisverletzung begehen und früher oder später auffliegen würde. Könnten politische Beweggründe eine Rolle gespielt haben? Oder wäre es möglich, dass sie einfache Angestellte im Auftrag jemand anderes sei? 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind in vollem Gange, es wird auch nicht ausgeschlossen, dass weitere Personen an der Herausgabe der geheimen Daten beteiligt gewesen seien. 

Iris Ritzmann und die andere verhaftete Person dürfen nicht an die Universität zurück und wurden freigestellt.

Kapitän Condrau stiehlt sich aus dem sinkenden Schiff

Und dann das: Flurin Condrau als Leiter des Insituts, gibt die Leitung „vorübergehend“ auf! Er ersuchte die Uni Zürich angesichts der „schwierigen Lage“ die Leitung bis Ende des Frühsemesters 2013 abgeben zu dürfen! Ja wofür ist denn ein Vorgesetzter und Chef da, wenn nicht um das Unternehmen oder die Abteilung auch „in schwieriger Lage“ zu betreuen und das sinkende Boot zu retten? Kann ein Kapitän, dessen Schiff sich langsam mit Schlagseite ins Meer neigt auch die „Leitung vorübergehend abgeben“? Nein, natürlich nicht, er ist ja für die Rettung und die Leben der Passagiere verantwortlich! Ausser der Kapitän heisst Francesco Schettino des Unglückschiffs Costa Concordia. „Vada a Bordo, Cazzo!“ müsste man vielleicht auch Condrau wie damals Schettino ins Telefon brüllen! 

Die Uni Zürich betont, dass Condrau nicht zu den Verdächtigen gehöre. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Könnte vielleicht Iris Ritzmann nur das Bauernopfer sein, das die Schuld auf sich nehmen muss? 

Drama von Shakespearschem Ausmass

Es ist ja fast wie in einem Shakespearschen Drama, mit der imposanten Uni Zürich als Bühne, vielen undurchsichtigen Charakteren, zahlreichen Leichen im (Instituts-)Keller und sogar einem Mord, wenn auch einem Rufmord. Ein riesen Theater und das meiste gespielt – bloss Christoph Mörgelis Entlassung und wochenlange Denunziation durch die linken Medien ist echt.

Das Grausame ist ja, und darin besteht ja vielleicht Iris Ritzmanns mögliche grosse Schuld am Ganzen, dass erst durch die Herausgabe der geheimen Berichte, Mörgeli so in Rage geriet, dass er sich im Fernsehen und im Radio vor Enttäuschung negativ gegen die Uni Zürich äusserte. Diese negativen Äusserungen aber sind ja der (offizielle) Grund dass man ihm gekündigt hat. Hätte also niemand die Dokumente dem Tagi zugespielt, hätte sich Mörgeli nicht aufgeregt und nicht die Nerven in Interviews verloren, wie das wohl jedem passiert, wenn er durch die Medien erfährt, dass das eigene Haus hinter seinem Rücken offenbar gegen einem intregiert und medial am eigenen Grab schaufelt.

Wir sind gespannt auf den Schlussvorhang dieses Dramas und freuen uns, wenn die Gerechtigkeit schlussendlich siegt!

Übrigens hat nun Professor Johann Steurer die Leitung des Medizinhistorischen Insituts übernommen.

 

Für alle genannten Personen gilt bis zur Verurteilung natürlich die Unschuldsvermutung. 

  

Quelle: bluewin.ch, mhiz.uzh.ch, Tele Züri
Bild: christoph-moergeli.ch 

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