Schweizer Bevölkerung steht zur Landwirtschaft

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Bern, 08.11.2012 – Die Produktion von Lebensmitteln, eine tierfreundliche Haltung und der Beitrag zur Ernährungssicherung sind der Schweizer Bevölkerung am wichtigsten. Und sie glaubt an die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft. Das sind Ergebnisse der neuesten Univox-Umfrage, veröffentlicht im Agrarbericht 2012 des Bundesamtes für Landwirtschaft.

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Die Schweizer Bevölkerung wird periodisch zu gesellschaftlichen Themen befragt. Die neueste Univox-Untersuchung zum Thema Landwirtschaft zeigt, dass Herr und Frau Schweizer zur Landwirtschaft stehen. Drei Aufgabenbereiche der Landwirtschaft sind für sie besonders wichtig: die Produktion von Nahrungsmitteln, eine tierfreundliche Haltung sowie die Ernährungssicherheit. Gegenüber der letzten Befragung im Jahr 2009 ist insbesondere die Bedeutung der Ernährungssicherheit deutlich gestiegen. 

Schweizer Landwirtschaft hat Zukunft
Die Schweizer Bevölkerung glaubt an die Zukunft der einheimischen Landwirtschaft. 93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich die Schweiz ihre Landwirtschaft in Zukunft weiterhin leisten soll. Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter einer Landwirtschaft, die Nahrungsmittel produziert. Sie wollen nicht, dass sich die Landwirtschaft nur auf die Erbringung ökologischer Leistungen wie Biodiversität und Landschaftspflege konzentriert.

Unterschiedliche Einkommensentwicklung
Das Gesamteinkommen einer Bauernfamilie, zusammengesetzt aus Einkommen von der Landwirtschaft und von ausserbetrieblichen Tätigkeiten, hat zwischen 2000/02 und 2009/11 im Durchschnitt um 9‘700 Franken zugenommen. Dabei haben die Betriebe im untersten Viertel mit einem Zuwachs von 1‘500 Franken weit unterdurchschnittlich zugelegt, diejenigen im obersten Viertel mit 20‘000 Franken weit überdurchschnittlich. Ganz unterschiedlich verlief auch die Entwicklung der landwirtschaftlichen Einkommen je Betrieb. Im untersten Viertel gingen diese von 19‘000 auf 9‘000 Franken zurück, im obersten Viertel nahmen sie von 98‘000 Franken auf über 111‘000 Franken zu.

 

Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft
Bild: cc_Jo-Graetz_Fotolia_com

 

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