Glück gehabt: Raumsonde Phobos-Grunt stürzte in den Südpazifik

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Die brandneue russische Raumsonde Phobos-Grunt stürzte gestern Sonntagabend in den Südpazifik, weit entfernt jeglicher Zivilisation und ohne jemanden zu gefährden.

120 Millionen teure Sonde unsteuerbar abgestürzt 

Die rund 120 Millionen Euro teure russische Raumsonde Phobos-Grunt hatte bereits wenige Stunden nach dem Start am 8. November 2011 technische Probleme und konnte deswegen nicht planmässig Kurs zum Marsmond Phobos nehmen. Am 13. Dezember mussten die russischen Behörden nach mehrmaligen misslungenen Versuchen, die Sonde zu aktivieren, diese als verloren deklarieren.

Die Sonde Phobos-Grunt wog 13.5 Tonnen und hatte ungefähr die Grösse eines Containers. An Bord befanden sich neben mehreren Aluminiumtanks mit Raketentreibstoff auch eine kleine radioaktive Quelle, welche für den Betrieb eines Spektrometers notwendig war.

Den genauen Ort nannte das russische Verteidigungsministerium nicht. Die Raumsonde wurde bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre von der Hitze in Stücke zerrissen. Die Europäische Weltraumagentur Esa schätze, dass Trümmerteile von 200 bis 300 Kilogramm Gewicht durch die Erdatmosphäre gelangt seien. Vom radioaktiven Kobalt, das die Raumsonde an Bord hatte, sei keine Gefahr ausgegangen. 

Quelle: zeit.de
Bild: cc Marcus Kaestner / fotolia.com

 

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