Bombenentschärfung in Koblenz geglückt

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An der grössten Evakuierung wegen einer Luftmine in Deutschland mussten am Wochenende 45’000 Menschen in Koblenz ihre Häuser verlassen. Eine 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine und eine kleinere US-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg wurden aus dem Rhein geborgen.

Die ungezündeten Sprengsätze waren durch den niedrigen Wasserpegel im November aufgetaucht.

Der grosse Knall blieb zum Glück aus, die nervenstarken Bombenexpert konnten nach rund 3 Stunden die Sprengsätze entschärfen und das Gebiet wieder freigeben. 

Um die Bomben, die im Rhein lagen, zu entschärfen mussten sie zuerst trocken gelegt werden, dazu errichteten die Helfer einen Wall aus 350 Sandsäcken. 

Ebenfalls gelang den Expert ein Fass mit giftigen Chemikalien unschädlich zu machen, das im Rhein entdeckt wurde.

Nach geglückter Arbeit konnte das rund 1,8 Kilometer grosse Sperrgebiet in Koblenz wieder freigegeben werden und die 45’000 evakuierten Bewohner – rund die Hälfte der Bewohner Koblenz – glücklich in ihre Häuser zurückkehren.

Quelle: Euronews, 20min
Bild: Wikipedia – cc Holger Weinandt

 

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