Auch das Schweizer Bundeshaus soll grüner werden – Umgebung wird neu gestaltet

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Bern, 25.11.2011 – Die Umgebung des Bundeshauses soll neu gestaltet werden. Im Rahmen eines Wettbewerbs, den das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) ausgeschrieben hatte, wählte die Jury aus 18 eingereichten Vorschlägen ein Projekt aus. Das siegreiche Team steht unter Federführung eines Berner Landschaftsarchitekturbüros. Eine Ausstellung präsentiert in den nächsten zwei Wochen alle Wettbewerbsprojekte der Öffentlichkeit.

Das Parlamentsgebäude und die Bundeshäuser Ost und West bilden zusammen mit Seitenpassagen, höfen und der Bundesterrasse ein Ensemble, das für die Stadt Bern und die ganze Schweiz grosse Bedeutung und Ausstrahlung hat. Gesucht wurde deshalb ein Gesamtkonzept zur Aussenraumgestaltung dieses Ensembles. Die Herausforderung für die Wettbewerbsteilnehmenden war, die Umgebung mit den einzelnen renovierten Bauten gestalterisch zu harmonisieren. Ein solches Gesamtkonzept soll das Bundeshaus in seiner öffentlichen Wahrnehmung und somit in der Stadt weiter verankern. 18 Teams nahmen sich der Aufgabe an und reichten ihre Projekte ein.

Das Preisgericht rangierte vier Beiträge. Zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde das Projekt „Zwei schöne Seiten“. Es steht unter Federführung des Berner Büros 4d AG Landschaftsarchitekten BSLA und überzeugte die Jury vor allem durch das präzise Unterscheiden der städtischen Nordseite und der über den Aarehang hinausragenden Bundesterrasse. Ein wichtiges Kriterium war auch die Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anliegen. Das BBL wird in enger Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt Bern das Projekt etappenweise umsetzen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind im Rahme einer Ausstellung an der Fabrikstrasse 2E (Dachgeschoss) in Bern für die Öffentlichkeit zugänglich, und zwar vom 28. November bis am 2. Dezember sowie vom 5. bis 8. Dezember jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Quelle und Bild: Bundesamt für Bauten und Logistik

  

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