Sulzer im Glück: Bestellungseingang von CHF 2,6 Milliarden in den ersten neun Monaten, Plus von 16,5 Prozent

Sulzer erzielte in den ersten neun Monaten 2011 einen Bestellungseingang von CHF 2 647,1 Millionen. Dies ist eine Steigerung auf bereinigter Basis um 16,5% (nominal 8,2%) im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Bestellungseingang erhöhte sich durch Wachstum in den frühzyklischen Märkten und grössere Bestellungen im Segment Öl und Gas im ersten Halbjahr.

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Unsicherheiten in den Finanzmärkten haben in letzter Zeit begonnen, das Bestellverhalten der Kunden zu beeinflussen. Der starke Schweizer Franken führte zu deutlichen negativen Umrechnungseffekten auf die absoluten Zahlen. Die globale Präsenz sichert Sulzer jedoch weiterhin gegen materielle Auswirkungen auf die Rentabilität ab. Die Akquisition von Cardo Flow Solutions wurde Ende Juli abgeschlossen und trug in den verbleibenden zwei Monaten des Berichtszeitraums zum Bestellungseingang bei. Durch diese Übernahme wurde Sulzer zu einem führenden Anbieter für Pumpen in der Wasser- und Abwasserindustrie. Für das Gesamtjahr erwartet Sulzer ein zweistelliges Wachstum des Bestellungseingangs auf bereinigter Basis, jedoch auf tieferem Niveau als in den ersten neun Monaten des Jahres.

Sulzer erzielte mit einem Zuwachs von 16,5% auf bereinigter Basis einen deutlich höheren Bestellungseingang als in der vergleichbaren Periode des Vorjahres (nominal 8,2%). Der starke Schweizer Franken führte zu deutlichen negativen Umrechnungseffekten auf die absoluten Zahlen, doch die globale Präsenz sicherte das Unternehmen weiterhin auf natürlichem Wege gegen materielle Auswirkungen auf die Rentabilität ab. Die aufstrebenden Märkte unterstützen das Wachstum. Nordamerika entwickelte sich ebenfalls positiv, während der Bestellungseingang in Europa stabil blieb. Die früh­zyklischen Märkte und grössere Bestellungen im Segment Öl und Gas im ersten Halbjahr trieben das Wachstum an. Unsicherheiten in den Finanzmärkten haben in letzter Zeit begonnen, das Bestellverhalten der Kunden zu beeinflussen. Die Automobil- und die Luftfahrtindustrie sowie die allgemeinen Industriemärkte blieben stark. Die Kohlenwasserstoff verarbeitende Industrie blieb auf niedrigem Niveau, wobei einige grössere Aufträge im ersten Halbjahr eingingen. Der Energieerzeugungsmarkt stabilisierte sich, jedoch kam es bei Nuklearprojekten durch den Unfall in Japan zu Verzögerungen.

Die Akquisition von Cardo Flow Solutions wurde Ende Juli 2011 abgeschlossen und trug in den verbleibenden zwei Monaten des Berichtszeitraums CHF 67 Mio. zum Bestellungseingang bei. Durch diese Akquisition wurde das Unternehmen zu einem führenden Anbieter für Pumpen in der Wasser- und Abwasserindustrie.

Ausblick für 2011
Der Einfluss durch die negative Entwicklung der Finanzmärkte kann zurzeit nicht abschliessend beurteilt werden. Falls die Unsicherheiten in den Finanzmärkten andauern, könnte sich dies weiter auf das Bestellverhalten der Kunden auswirken. Die Automobilindustrie wird voraussichtlich auf ihrem derzeit hohen Niveau verbleiben. Die Luftfahrt­industrie und die allgemeinen Industriemärkte dürften weiter wachsen. In der Öl- und Gasindustrie werden sich die Aktivitäten voraussichtlich auf ähnlichem Niveau bewegen, während die Kohlenwasserstoff verarbeitende Industrie sich seitwärts bewegen dürfte. Der Energieer­zeugungsmarkt wird voraussichtlich auf niedrigem Niveau bleiben. Nach dem Nuklearunfall in Japan wird zukünftig mit erhöhten Aktivitäten für Kombikraftwerke und herkömmliche fossile Kraftwerke gerechnet. Geografisch gesehen dürften die aufstrebenden Märkte Wachstumsmotoren bleiben. Der deutliche negative Währungsumrechnungseffekt durch den starken Schweizer Franken wird voraussichtlich anhalten und weiterhin einen Einfluss auf die absoluten Zahlen und die nominalen Wachstumsraten haben. Das Unternehmen ist jedoch durch sein globales Netzwerk auf natürlichem Weg gegen materielle Auswirkungen auf die Rentabilität abgesichert.

Für das Gesamtjahr erwartet Sulzer ein zweistelliges Wachstum des Bestellungseingangs auf bereinigter Basis, jedoch auf tieferem Niveau als in den ersten neun Monaten des Jahres.

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