Friedliche Kundgebung in Zürich gegen Tierquälerei und für Importverbot von Delfinen

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Am Samstag nahmen in Zürich etwa 60 Vertreter der Tierpartei Schweiz (TPS), verschiedenen Veganer-Initiativen und mehreren Tierschutzorganisationen aus dem In- und Ausland an einem Marsch durch die stadt von Zürich und an der Abschlusskundgebung teil, um auf die Notwendigkeit eines Stopps von Tierquälerei aufmerksam zu machen.

Auch Vertreter der beiden deutschen Wal- und Delfinschutzorganisationen WDSF und ProWal nahmen an diesem Tierschutzevent teil und freuten sich über die breite Unterstützung für ihr Anliegen, das Delfinarium (nicht den Erlebnispark) im ConnyLand in Lipperswil zu schließen.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, der auch an dem Demonstrationszug durch die stadt teilnahm, war zufrieden: „Jeder Passant nickte uns zustimmend zu, als sie unsere fünf Banner mit unseren Forderungen zur Schließung des Delfinariums sahen. Unsere Aufklärungsflyer über Delfinarien wurden überall gerne angenommen. Ich traf heute niemanden, der sich positiv über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft äußerte.“

Für Thomas Märki, Präsident der Tierpartei Schweiz (TPS), hat ein Delfinarium in der Schweiz keine Daseinsberechtigung: „Wir sind ein Binnenland und haben nicht die Möglichkeit, den Delfinen auch nur annähernd tiergerechte Bedingungen zu bieten. Diese Tiere gehören ins Meer und sonst nirgendwohin. Wir befürworten ein Importverbot für Cetaceen in die Schweiz und die mittelfristige Schließung des Delfinariums im ConnyLand.“

ProWal und das WDSF hoffen nun auf eine Mehrheit der Schweizer Parteien, keine Delfine mehr in die Schweiz einzuführen. Andreas Morlok: „Dem Nationalrat wurde eine Motion eingereicht, die vorsieht, dass der Bundesrat ein sofortiges Importverbot für Cetaceen erlassen soll. Wird dieses Importverbot beschlossen, dann sind die Tage des Delfinariums im ConnyLand gezählt, denn nach 30 Jahren Zuchtbemühungen konnte kein eigener ausreichender Delfinbestand aufgebaut werden.“

Zeitgleich veranstalte WEEAC (World Event to End Animal Cruelty) am Samstag ebenfals Kundgebungen in 48 Städten in 25 Ländern, um auf die Notwendigkeit eines Stopps von Tierquälerei aus Gründen massenhafter Ausbeutung zur Vermarktung, und von Tierquälerei als Zeitvertreib, aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen:

ProWal

www.walschutzaktionen.de

WDSF

www.wdsf.de

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