Schweiz gibt gestohlenes Grabrelief an Ägypten zurück

Bern – Auf Initiative des Antikenmuseums Basel wurde im Beisein eines Vertreters des Bundesamts für Kultur (BAK) ein Grabrelief den ägyptischen Behörden übergeben. Das Objekt stammte aus einem Diebstahl in einem ägyptischen Antikenlager.

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Das Grabrelief aus der fünften Dynastie (ca. 2500 v. Chr.) stellt eine Jagdszene dar. Es wurde vor rund zehn Jahren aus dem Antikenlager der Nekropole Sakkara gestohlen. Dies belegen wissenschaftliche Untersuchungen des vom Antikenmuseum Basel erstmals publizierten Objektes. 

Auf internationaler Ebene galt das Relief zu keinem Zeitpunkt als gestohlen gemeldet (z.B. Interpol-Datenbank, Art Loss Register). Das Antikenmuseum Basel-Stadt nahm nach der erfolgten Feststellung der illegalen Herkunft des Grabreliefs unverzüglich mit dem Bundesamt für Kultur Kontakt auf, um eine Rückgabe an die ägyptischen Behörden in die Wege zu leiten.

Die Übergabe des Grabreliefs durch den Kurator der Ägypten-Abteilung des Antikenmuseums Basel an die ägyptischen Behörden erfolgte am 6. Juni 2011 in Basel im Beisein eines Vertreters des Bundesamtes für Kultur. Die Schweiz hat seit 2010 eine bilaterale Vereinbarung mit Ägypten, um die direkte Zusammenarbeit zu erleichtern und den illegalen Handel mit Kulturgütern zu bekämpfen.

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