Die USA feierten Thanksgiving 2023 – und wofür sind Sie dankbar?

Am Donnerstag den 23. November 2023 feierten die USA „Thanksgiving“. Thanksgiving heisst zu Deutsch „Danksagung“. Es ist ein Erntedankfest, aber noch viel mehr. Denn die Amerikaner gedenken an diesem Tag, der ein wenig den Charakter eines zweiten Nationalfeiertages hat, auch ihren Vorfahren, die von Europa her in das unbekannte Land reisten, es nach europäischen Massstäben besiedelten, und zu dem machten, was die USA heute sind. Auch dankt der Präsident jedes Jahr in seiner Rede im Namen des ganzen Landes Gott für seine Hilfe und Gnade.

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Dankbarkeit – Wofür sind Sie dankbar?

Der Brauch will es auch, dass man an Thanksgiving in der Runde reihum vor allem auch die Kinder fragt, für was sie dankbar sind und man dann so schöne Antworten hört wie, für die Familie, für das sichere Heim, für das reiche Land, die netten Freunde und grosse Familie, und vieles mehr. Ein schöner Brauch, der einem dankbar werden und nach dem Positiven in seinem Leben suchen lässt. Fragen Sie sich doch auch einmal: Wofür sind Sie dankbar in Ihrem Leben, liebe Leser?

Verwandte reisen quer durchs Land um Thanksgiving zusammen zu feiern

Thanksgiving ist nebst Weihnachten ein wichtiges Fest der Familie. Es werden Verwandte, Freunde und andere Gäste eingeladen. Das Land versinkt deshalb jährlich im Reise-Chaos, da ganze Familien zusammenfinden müssen, was in einem so grossen Land für starke Reisebewegungen auf Strassen und Flughäfen sorgt und die Kasse der Transportunternehmen klingeln lässt.

Traditionelles Thanksgiving-Essen

Zum traditionellen Thanksgiving-Essen gibt es Gerichte, die es schon beim ersten Thanksgiving-Fest gegeben haben soll: einen gebratenen und gefüllten Truthahn (Roasted/ Stuffed Turkey) mit einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen und Nachspeisen wie Cranberry-Sauce, Süsskartoffeln, Apfel- und Kürbiskuchen sowie Gemüse wie Kürbis, grüne Erbsen und Mais.

Präsident begnadigt Truthahn

Ausser beim Präsidenten, bei dem gibt es offenbar an Thanksgiving kalte Küche, denn er erhält jedes Jahr einen Truthahn geschenkt, den er aber, so will es der Brauch und das Zeremoniell, im Garten vor dem Weissen Haus, begnadigt und ihn so vor der Bratröhre rettet. Der Brauch ist etwas merkwürdig, denn der Präsident isst natürlich auch einen Truthahn an Thanksgiving, also muss statt dem begnadigten Tier einfach ein anderes dran glauben. Egal, das müssen nur die Amerikaner verstehen, unsere Bräuche sind wohl auch nicht immer so logisch und nachvollziehbar.

Thanksgiving – immer am vierten Donnerstag im November

US-Präsident George Washington propagierte einen ersten Thanksgiving-Tag 1789, doch erst Präsident Abraham Lincoln setzte 1863 den Termin auf den heute gebräuchlichen letzten Donnerstag im Monat November fest. Nach einigen Wirren und Änderungen setzte der Kongress 1941 den Feiertag dann definitiv und bis heute auf den vierten Donnerstag im November fest. Thanksgiving ist heute ein nationaler Feiertag, die meisten Angestellten haben frei.

Auf Thanksgiving folgt Black Friday

Da Thanksgiving immer an einem Donnerstag ist und viele Amerikaner von Gesetzes wegen frei haben, verlockt es natürlich viele einen Brückentag einzuziehen, damit man auch am Freitag nicht arbeiten muss. So kurz vor Weihnachten lockte das viele an ihrem freien Tag in die Geschäfte um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Findige Geschäftemacher führten deshalb den „Black Friday“ ein, an dem sie die Kaufwilligen an ihrem freien Tag mit grossen Rabatten in ihre Geschäfte lotsen.

Quelle: Wikipedia

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