Schöner Wohnen: Das Schweizer Bundeshaus wird für 70 Mio. umgebaut

Bern, 29.04.2011 – Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat gestern ein Baugesuch für die Sanierung des Bundeshauses Ost eingereicht. Das Projekt ist Teil der lang-fristigen Unterhaltsstrategie für den ganzen Gebäudekomplex „Bundeshaus“. Unter anderem ist eine unterirdische Erweiterung zur Modernisierung der technischen Infrastruktur nötig.

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Das Bundeshaus Ost, das mit dem Parlamentsgebäude und dem Bundeshaus West den zusammengewachsenen Gebäudekomplex „Bundeshaus“ bildet, soll bis Ende 2015 saniert werden. Das vom BBL eingereichte Bauprojekt sieht schwergewichtig die Sanierung der räume mit Bereinigung der Raumstruktur und die Erneuerung der haus- und sicherheitstechnischen Anlagen vor. Weiter ist eine punktuelle Sanierung der Gebäudehülle vorgesehen, um den Minergiestandard für das Gebäude zu erreichen. Bei allen Massnahmen wird grosser Wert auf einen sorgfältigen Umgang mit der historischen Bausubstanz gelegt. Um die technische Infrastruktur den heutigen Anforderungen anpassen zu können, wird unter dem Gebäude mit einer Erweiterung zusätzlicher Platz geschaffen.

Das Bundeshaus Ost ist ein geschütztes Objekt von nationaler Bedeutung. Sämtliche baulichen Massnahmen werden deshalb in enger Absprache mit der Denkmalpflege der Stadt Bern geplant und ausgeführt. Die Nutzer werden während den Bauarbeiten in zentrumsnahe Objekte umquartiert. Das Gebäude wird nach der Sanierung wie bisher die Büros der Departementsvorsteherinnen und -vorsteher und Generalsekretariate von EVD und VBS sowie Teile der Parlamentsdienste und des SECO beherbergen.

Die Kosten der Sanierung betragen 70 Millionen Franken; geplante Bauzeit ist von 2012 bis 2015.

Bundesamt für Bauten und Logistik

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