Bauen soll einfacher werden: Neuer „ÖREB“-Kataster-Plan fasst alle Informationen zusammen

Bern, 05.04.2011 – Die acht Kantone Thurgau, Obwalden, Nidwalden, Zürich, Bern, Jura, Neuenburg und Genf beteiligen sich an der erste Etappe der Einführung des ÖREB-Katasters. Der

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Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Ueli Maurer, hat der Realisierung in diesen Kantonen zugestimmt.

Da bei den öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen sowohl Behörden des Bundes, als auch der Kantone und der Gemeinden eine Rolle spielen, ist oft ein zeitaufwändiger Gang durch verschiedene Ämter nötig, um die relevanten Informationen (zum Beispiel bei Fragen zu Raumplanung, Gewässerschutz etc.) zusammenzutragen. Der ÖREB-Kataster will Abhilfe schaffen, indem er die wichtigsten Beschränkungen pro Grundstück zusammenfasst und für alle Interessierten übersichtlich darstellt.

Im Frühling 2010 hat das Bundesamt für Landestopografie swisstopo an die Kantone appelliert, am Pilotprojekt zur Einführung des ÖREB-Katasters bis 2014 teilzunehmen. Acht Kantone haben sich gemeldet und wurden berücksichtigt. Die restlichen Kantone sollen von diesen Vorarbeiten profitieren und den Kataster anschliessend bis spätestens 2019 ebenfalls einführen.

Den Behörden steht mit dem neuen ÖREB-Kataster ein ausgezeichnetes Instrument zur Verfügung, um ihrer Informationspflicht auf effiziente Art und Weise nachzukommen. Dies ist ganz im Sinne der E-Government-Strategie des Bundes, welche verlangt, die Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten und der Bevölkerung näher zu bringen. Die Schweiz ist das erste Land der Welt, das einen solchen Kataster mit zentralisierten Informationen einrichtet.

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

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