Hund Baxxter darf weiterleben – Entscheid von Regierungsrätin de Quattro-Bürge aufgehoben

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Jacqueline de Quattro

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Zweite Chance für Hund Baxxter: Der Pitbull Baxxter biss 2009 einen elf Monate alten Knaben ins Gesicht. Dafür sprach die Waadtländer Regierungsrätin Jacqueline de Quattro (50) die Todesstrafe für den Vierbeiner aus; er sollte eingeschläfert werden. Das Verwaltungsgericht hat nun aber Milde walten lassen und Baxxter eine zweite Chance gegeben.

Das Verwaltungsgericht sei zum Entschluss gekommen, dass Baxxter kein agressiver Hund an und für sich sei. Er zeige zwar Erziehungslücken und könne ängstlich wirken, ihn deshalb aber gleich einzuschläfen sei unverhältnismässig.

Doch bestätigte das Gericht de Quattros Auffassung, dass die Besitzerin von Baxxter keine potenziell gefährlichen Hunde mehr halten dürfe und das Tier bei kompetenteren Halter platziert werden müsse. Die Besitzerin zeigte sich aber uneinsichtig und überlege sich, das Urteil an das Bundesgericht weiterzuziehen.

Die Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz, Regierungsrätin Jacqueline de Quattro, nahm den Entscheid des Verwaltungsgerichtes zur Kenntnis. Sie sei erstaunt darüber, dass ein tierärztliches Gutachten mehr Gewicht habe als die medizinischen Befunde über die Verletzungen des Kindes, begrüsse es aber, dass das Gericht das Verbot, potenziell gefährliche Hunde zu halten, für diese Frau aufrecht erhalten habe. Im Sinne der öffentlichen Sicherheit sei dies am wichtigsten.

 

Über Anwältin Dr. lic. iur. Jacqueline de Quattro, geborene Bürge

Jacqueline de Quattro, geborene Bürge, kam im Sternzeichen des Krebses am 24. Juni 1960 in Zürich als Tochter von Nelly und Alfred Bürge zur Welt. Bis zu ihrem elften Lebensjahr wohnte de Quattro in Zürich und zog dann nach Pully bei Lausanne. Sie spricht fliessend Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Momentan wohnt sie in La Tour-de-Peilz, ist verheiratet mit einem Arzt und hat zwei erwachsene Töchter.

Ausbildung und Beruf

Im Jahr 1979 schloss sie erfolgreich die Matura ab und promovierte nach einem vierjährigen Studium an der Universität Lausanne das Diplom in Rechtswissenschaften. Danach assistierte sie bei François Dessemontet sowie Karl Heinz Neumayer. Von 1986 bis 1998 war sie Justizbeamtin am Jugendgericht, am Kantonsgericht, später verantwortliche Juristin der Bibliothek des Bundesgerichts und später Justizbeamtin am Bundesgericht.

Mit der Anwaltslizenz ausgerüstet, gründete sie im Jahr 2000 mit drei weiteren Personen eine Anwaltskanzlei in Lausanne, welche heute rund zwölf Personen umfasst.

Politik

Zwischen 2001 und 2002 war sie im Grossen Rat des Kantons Waadt und hat von 2001 bis 2007 die Rechtskommission der FDP Waadt präsidiert.

2006 wurde Jacqueline de Quattro in den Gemeinderat ihrer Wohngemeinde La Tour-de-Peilz gewählt und war dort für das Rayon Sicherheit und Kultur verantwortlich. Am 1. April 2007 wurde sie in den Staatsrat des Kantons Waadt gewählt und ist seither Vorsteherin des Département „de la sécurité et de l’environnement“, Sicherheit und Umwelt.

Als Nachfolgerin von Marianne Dürst wurde sie am 1. März 2008 in Chur zur Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz gewählt.

Sportlich und schlagkräftig

De Quattro erzielte bei den Schweizermeisterschaften 2004 den dritten Platz im Judo und den ersten Platz im Ju-Jitsu. Sie hat den Grad des 1. Dan JJ, resp. seit 2005 den 3. Dan JU. Ihrer Passion, die Judo- und Ju-Jitsu-Technik zu perfektionieren, geht sie regelmässig in Begleitung ihrer zwei erwachsenen Töchter bei Reisen nach Japan nach.

Website: www.dequattro.ch

Quellen: wikipedia.de, landbote.ch, deQuattro.ch
Quelle Bild: deQuattro.ch

 

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