Julius Bär Stiftung: Die Nominierten für den „Swiss Exhibition Award 2010“

Bern, 18.01.2011 – Zum dritten Mal vergeben die Julius Bär Stiftung und das Bundesamt für Kultur (BAK) den mit 40’000 Franken dotierten SWISS EXHIBITION AWARD. Sieben Institutionen sind für diesen Preis, verliehen für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst, nominiert. Die Jury gibt am 31. März 2011 im Rahmen einer Preisverleihung im Schiffbau des Zürcher Schauspielhauses die ausgezeichnete Institution bekannt.

Der SWISS EXHIBITION AWARD geht an ein Museum, eine Kunsthalle oder einen Kunstverein für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst im Jahr 2010. Der Preis würdigt die besondere Tätigkeit des Ausstellungsmachens und regt zu einer Diskussion über Gegenwartskunst und zeitgemässe Formen der Kunstvermittlung an. Das Augenmerk der Jury liegt dabei auf dem vielfältigen und komplexen Wechselspiel zwischen Institution, kuratorischer und künstlerischer Leistung, Ausstellungsobjekt, Raum, Ort und Publikum. Die ausgezeichnete Institution erhält 40’000 Franken für die Umsetzung eines zukünftigen Projekts.

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Die Nominierten für den SWISS EXHIBITION AWARD 2010:

– Kunstmuseum Bern – Yves Netzhammer. Das Reservat der Nachteile
– Kunsthaus Langenthal – Mittelland: Isa Melsheimer, Daniel Robert Hunziker
– Circuit, Centre d’art contemporain, Lausanne – „… avant il n’y avait rien, après on va pouvoir faire mieux.“
– Museo Cantonale d’Arte, Lugano – Isabelle Krieg. Wandering Through Soul Provinces
– Kunst Halle Sankt Gallen – For Real!
– Fotomuseum Winterthur – Stefan Burger. Unter den Umständen
– Les Complices, Zürich – Tim Zulauf / KMUProduktionen. Der Bau der Wörter

 

Jury SWISS EXHIBITION AWARD 2010
Die Jury für den SWISS EXHIBITION AWARD 2010 bestand aus den Mitgliedern:
Véronique Bacchetta, Centre d’édition contemporaine, Genève; Koni Bitterli, Kunstmuseum St. Gallen; Mariapia Borgnini, Künstlerin, Lugano; Andreas Fiedler, Freier Kurator und Kunstkritiker, Bern; Françoise Jaunin, journaliste, Lausanne; Claudia Jolles, Chefredaktorin Kunstbulletin, Zürich; Hans Rudolf Reust, Präsident Eidg. Kunstkommission, Bern; Claude-Janine Ritschard, historienne d’art, Genève; Noah Stolz, La Rada edizione & spazio culturale, Locarno; Max Wechsler, Kunstpublizist & Übersetzer, Luzern sowie Christian Zingg, Geschäftsführer Julius Bär Stiftung, Zürich.

Festliche Preisverleihung im Schiffbau Zürich
Am Donnerstag, 31. März 2011, 18.30 Uhr geben die Jury, die Julius Bär Stiftung und das Bundesamt für Kultur im Schiffbau des Zürcher Schauspielhauses im Rahmen einer Feier die ausgezeichnete Institution bekannt und überreichen das Preisgeld von 40’000 Franken.

Publikation als Beilage im Kunstbulletin Nr. 6, Juni 2011
Zur Preisverleihung erscheint eine Publikation, herausgegeben vom Bundesamt für Kultur und der Julius Bär Stiftung. Diese umfasst ein Essay, den Jurybericht sowie Interviews und Porträts der nominierten Institutionen. Redaktion: Barnaby Drabble und Andreas Münch. Gestaltung: Gavillet & Rust, Genf. Die Publikation wird dem Kunst-Bulletin Nr. 6, Juni 2011, beigelegt.

Weiteres Material, Medientexte sowie Bilder der Ausstellungen in druckbarer Auflösung gibt es unter www.dokzerbini.ch/mediacorner.html

www.swissexhibitionaward.ch
 

Über die Julius Bär Stiftung
Ein Teil des kulturellen Engagements der Julius Bär Gruppe wird von der Julius Bär Stiftung wahrgenommen. Eine fokussierte Ausrichtung, breite personelle Abstützung im Stiftungsrat sowie eine fachliche wie auch sachliche Selbständigkeit legt die Grundlage für das langfristige sozio-kulturelle Engagement der Julius Bär Gruppe. Die Julius Bär Stiftung wurde 1965 gegründet. Als Stiftungszweck wurden „Kultur und Kunst in allen Formen, Wissenschaften sowie karitative und soziale Anliegen“ definiert. Zurzeit liegt das Hauptaugenmerk auf Projekten unter dem Thema Jugend. Des Weiteren erhalten kulturelle Vorhaben sowie karitative Projekte Unterstützung.

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