„Oma hüpf mal!“ – 1,37 Milliarden für einen Spaziergang im Park – Spitex-Firmen boomen

Neuchâtel, 21.12.2010 (BFS) – 2009 nahmen rund 214’000 Personen Spitex-Dienste in Im Vergleich zum Vorjahr wurden 1,7 Prozent mehr Klientinnen und Klienten gepflegt und betreut und hierfür 2,6 Prozent mehr Stunden aufgewendet. Insgesamt wurden rund 13 Mio. Stunden verrechnet, wovon 56 Prozent für die mindestens 80-Jährigen und 25 Prozent für die 65- bis 79-Jährigen.

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Grosse regionale Versorgungsunterschiede

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Personalbestand nur leicht erhöht, nämlich von 28’744 Mitarbeitenden auf 28’874 Personen im Jahr 2009. Dies entspricht 1,7 Spitex- Vollzeitstellen pro tausend Einwohner.

Spitex ist ein Milliarden-Business für die Hilfs-Organisationen – 106 Franken pro Stunde für einen Spaziergang im Park 

Eine geleistete Spitex-Stunde kostete im Durchschnitt 106 Franken. Der Ertrag der Spitex-Organisationen belief sich auf rund 1,37 Mrd. Franken. 49 Prozent davon berappen Steuerzahler.

Fast eine halbe Milliarde berappen Krankenkassen-Prämienzahler

Gut einen Drittel des Gesamtertrags (476,1 Mio. Franken) erwirtschafteten die Spitex-Organisationen mit Pflegeleistungen, die zu den Pflichtleistungen der Krankenversicherungen gehören und demnach von diesen und deren zahlenden Mitgliedern mitfinanziert werden.

 

Quelle: Bundesamt für Statistik

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