Stefan Raab als „Next Heidi“ sucht „TV Totals Next Supermodel“

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Der 44-jährige Stefan Raab macht Heidi Klum Konkurrenz. Gemäss der Internetseite von TV Total ruft er Frauen ab 18 Jahren zur Bewerbung für „TV Totals Next Supermodel“ auf. Die ersten Castings sollen bereits am Wochenende in Köln stattfinden. Wie genau das Format gestaltet wird ist noch nicht bekannt.

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Stefan Raab hat sich vom Jura-Student und Absolvent der Metzger-Lehre zu einem der erfolgreichsten Deutschen Entertainer entwickelt. Praktisch alles, was er anfasst wird zu Gold und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb der Erfolg, wirkt er immer noch so Spitzbübisch und unkonventionell wie in den ersten Tagen bei VIVA und auch seine vielen neugeschaffenen TV-Formate wie „TV Total Turmspringen“, die „WOK-WM“ und die „Stockcar-Crash-Challenge“ ragen aus den restlichen konventionellen deutschen Fernsehformaten heraus und sind allesamt Quotenknüller.

So wird auch vermutlich „TV Totals Next Supermodel“ wohl kaum eine ganz ernste Angelegenheit werden, sondern Model-Coach und Bruce Darnell-Nachfolger Stefan Raab wird bestimmt hier auch wieder mit frechem Witz und Charme die schönen Mädels und das Publikum zum Lachen bringen.

Über Stefan Raab

Stefan Konrad Raab ist am 20. Oktober 1966 im Sternzeichen Waage in Köln geboren und aufgewachsen. Er hat eine Schwester. Die Eltern betrieben in Köln-Sülz eine Metzgerei. Nach dem Abitur 1986 am Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg leistete Raab 1986 bis 1987 seinen Grundwehrdienst in der Flugbereitschaft BMVg am Truppenstandort Köln-Wahn ab. Im Anschluss daran studierte er fünf Semester Rechtswissenschaft in Köln und Bielefeld und absolvierte parallel eine Metzgerlehre im elterlichen Betrieb, die er mit der Note „sehr gut“ als Bezirksbester abschloss.Raab schirmt sein Privatleben sowie seine Familie vor der Öffentlichkeit ab, besonders vor den Medien. Mit seiner Lebensgefährtin hat Raab zwei Töchter.

Radio und Fernsehen

Die Fernsehkarriere von Raab begann im November 1993 eher zufällig beim Musiksender VIVA, dem er eigentlich seine Programmjingles anbieten wollte. Nach einem Casting wurde ihm die Moderation der Sendung Vivasion angeboten, die von Dezember 1993 bis Dezember 1998 ausgestrahlt wurde. Außerdem moderierte er die monatlich ausgestrahlte Sendung Ma kuck’n. Entdeckt wurde er vom Aufnahmeleiter Marcus Wolter, der auch die Show TV total entwickelte.

Seit März 1999 moderiert Raab die Sendung TV total auf dem Privatsender ProSieben, die anfangs wöchentlich ausgestrahlt wurde und seit Frühjahr 2001 viermal pro Woche läuft. Daneben organisiert und vermarktet Raab in unregelmäßigen Abständen Show-Veranstaltungen, unter anderem die Wok-Weltmeisterschaft, Schlag den Raab, TV total Turmspringen, Eisfußball, Stockcar-Rennen, Parallelslalom und am 6. Juni 2008 die Premiere der Autoball-Europameisterschaft (siehe auch Sondersendungen bei TV total). Die Sendung Schlag den Star wird ebenfalls von Raab TV produziert.

Außerdem produzierte seine Firma Raab TV (Raab und Brainpool halten je 50 %), eine Tochter der Brainpool TV GmbH (Stefan Raab besaß als Gesellschafter 2007–2009 25 % der Anteile), mehrere Comedy-Sendungen wie zum Beispiel elton.tv.

Im Juli 2009 wurde bekannt, dass der französische TV-Produzent Banjjay mit 50 Prozent Anteil bei Brainpool einsteigt. Raab verringerte im Rahmen der Beteiligung seine Anteile von 25 Prozent auf nur noch 12,5 Prozent.

Musik

Als Produzent von Werbejingles machte sich Raab 1990 selbständig (Jingles & Spots für ARD-Morgenmagazin, Bärbel Schäfer, Blend-a-med, Veronas Welt). Unter anderem produzierte er für Bürger Lars Dietrich, Die Prinzen und das RIAS-Rundfunkorchester. Raab betreibt einen eigenen Musikverlag, den Roof Groove Musikverlag Stefan Raab, der die Rechte seiner musikalischen Werke verwaltet. Der Name spielt auf den Ort des ersten Studios an, das sich in seiner Dachgeschosswohnung befand. Veröffentlicht wird unter dem Plattenlabel RARE (= Raab Records).

1990 erschien sein erstes Album The Best of Schäng and the Gäng Vol. 3, an dem auch der Jazz-Trompeter Till Brönner mitwirkte, 1993 folgte Get Ready mit Instrumentalmusik.

1994 sang Raab in seiner Sendung Vivasion während der Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft live einen Rap-Song über den damaligen Bundestrainer Berti Vogts. Kurz darauf veröffentlichte er diesen Song als Stefan Raab & die Bekloppten unter dem Titel Böörti Böörti Vogts. Der Titel erreichte im Juli 1994 Platz 4 der deutschen Hitparade. 1995 folgte eine Coverversion von „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews, das er zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Jürgen Drews singt. Die Single erreichte Platz 27 in der deutschen Hitparade.

Im März 1996 bekam Raab für das Lied Hier kommt die Maus, das zum 25. Geburtstag der Kinderfernsehsendung Die Sendung mit der Maus veröffentlicht wurde, eine Goldene Schallplatte und erreichte damit Platz 2 der deutschen Hitparade. Mit dem ECHO 1997 erhielt er die Auszeichnung als bester nationaler Produzent des Jahres für sein Album Schlimmer Finger.

Unter dem Pseudonym Alf Igel – eine Anspielung auf Ralph Siegel – komponierte Raab im Frühjahr 1998 den Hit Guildo hat euch lieb für Guildo Horn, welcher damit beim Eurovision Song Contest unter 25 Teilnehmern den siebten Platz erzielte. Auch in der deutschen Hitparade war der Titel erfolgreich und kam auf Platz 4.

Nach dem Start der Sendung TV total benutzte Raab zahlreiche Fernsehausschnitte zur Komposition neuer Hits wie zum Beispiel im Sommer 1999 Ö la Palöma Blanca der Ö La Palöma Boys. Kurz danach folgte der Song Maschen-Draht-Zaun (der Dreifach-Gold erreichte). Im Mai 2000 nahm Raab mit dem Titel Wadde hadde dudde da? selbst am Eurovision Song Contest teil und erreichte Platz 5. Im September 2000 produzierte er die Single Ho Mir Ma Ne Flasche Bier, bei der ein Sprachausschnitt von Gerhard Schröder verwendet wurde. Im November 2001 komponierte, interpretierte und produzierte er den Song Wir kiffen. Im November 2002 schrieb er den Hit Gebt das Hanf frei! (featuring Shaggy), bei dem er einen Ausspruch des Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele benutzte. Ebenfalls 2001 produzierte er als puerto-ricanischer Sänger Eddie Rodriguez für einen McDonald’s-Werbespot den Titel Sensacion, mit dem er Platz 30 der deutschen Charts erreichte.

Ende 2003 bis Anfang 2004 landete er einen großen Erfolg mit dem Casting-Wettbewerb SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star), mit dem er einen Kandidaten für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2004 suchte. Der Gewinner dieses Casting-Wettbewerbs, Max Mutzke, erreichte bei der Vorauswahl Germany 12 Points den ersten Platz, womit Raab sich zum dritten Mal einen Auftritt beim Eurovision Song Contest sicherte. Unter 24 Teilnehmern erreichte Max Mutzke den achten Platz, in der deutschen Hitparade gelang der Sprung von 0 auf Platz 1. Für das Konzept von SSDSGPS erhielt Raab 2005 einen Adolf-Grimme-Preis.

Raab schrieb daneben mehrere Lieder für den Bully-Film (T)Raumschiff Surprise – Periode 1; darunter den als Single erschienenen Song Space Taxi, in dem er auch zusammen mit Michael „Bully“ Herbig (Mr. Spuck), Christian Tramitz (Captain Kork) und Rick Kavanian (Schrotty) singt.

Seine letzte Single I want Rock veröffentlichte er unter dem Pseudonym Dicks On Fire – ebenfalls eine Auskopplung aus dem bereits ein Jahr vorher erhältlichen Soundtrack zu „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1″. Diese Gruppe besteht außer ihm noch aus Rick Kavanian und Max Mutzke, der den Refrain singt. Im Rahmen der 2. Stock Car Crash Challenge veröffentlichte Raab erneut einen Song mit Dicks on Fire unter dem Namen Superbad Motherfucker.

2007 produzierte er die Show SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf), bei der Stefanie Heinzmann gewann.

Sieg am Eurovision Song Contest 2010 mit Lena

Für den Eurovision Song Contest 2010 suchte Raab in der achtteiligen Castingshow Unser Star für Oslo den deutschen Teilnehmer. Die Shows wurden auf seinem Haussender ProSieben (6 Folgen) und in der ARD (2 Folgen, unter anderem das Finale) übertragen. Er trat dabei als Juryvorsitzender in Erscheinung, moderiert wurde die Sendung von Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich. Als Siegerin ging Lena Meyer-Landrut aus dem Wettbewerb hervor. Raab produzierte auch Lenas Debütalbum My Cassette Player. Am 29. Mai 2010 gewann Lena mit dem Lied Satellite den Eurovision Song Contest 2010 in Oslo. In Deutschland hatte das Finale mit knapp 49,1 % Marktanteil und damit durchschnittlich 14,69 Millionen deutschen Zusehern die höchste Einschaltquote für einen Eurovision Song Contestseit Einführung des Privatfernsehens.

Quelle: Wikipedia, TV Total, Gala
Bild: Wikipedia, Daniel Kruczynski

 

 

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