Credit Suisse erwirtschaftet Reingewinn innerhalb von 3 Monaten von über einen halben Milliarde Franken

Zürich, 21. Oktober 2010 – Die Credit Suisse Group erzielte im dritten Quartal 2010 einen Reingewinn von CHF 609 Mio. Der Nettoertrag (Kernergebnis) belief sich im dritten Quartal 2010 auf CHF 6’284 Mio. Alle Divisionen profitabel in einem schwierigen, durch tiefe Marktvolumen und geringe Kundenaktivität geprägten Quartal. Credit Suisse dank weiterhin umsichtigem Investitionsverhalten gut aufgestellt, um von einer Markterholung zu profitieren.

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Der bereinigte Reingewinn lag bei CHF 960 Mio. Die Eigenkapitalrendite betrug 7,0% im dritten Quartal 2010, die bereinigte Eigenkapitalrendite 11,2%.  Die BIZ-Kernkapitalquote lag per Ende des dritten Quartals 2010 bei 16,7%.

Die verschiedenen Divisionen der Credit Suisse:

Private Banking: positives Ergebnis angesichts sehr geringer Kundenaktivität
– Vorsteuergewinn von CHF 836 Mio.
– Netto-Neugelder von CHF 12,6 Mia. im Private Banking
– Bereich Wealth Management Clients mit Vorsteuergewinn von CHF 612 Mio. und Bruttomarge von 118 Basispunkten
– Bereich Corporate & Institutional Clients mit Vorsteuergewinn von CHF 224 Mio. und anhaltend guter Gewinnmarge vor Steuern

Investment Banking: guter Ausbau der Marktanteile in einem schwachen Ertragsumfeld
– Vorsteuergewinn von CHF 395 Mio.
– Gutes Ergebnis im Anleihengeschäft sowie im Emissions- und Beratungsgeschäft
– Aktienhandel rückläufig gegenüber dem Vorquartal infolge branchenweit tieferer Volumen

Asset Management: weitere erfolgreiche Umsetzung der Strategie und Aufbau eines Geschäftsmodells, das auf den Kapitaleinsatz von Drittinvestoren und auf Gebührenerträge ausgerichtet ist
– Vorsteuergewinn von CHF 135 Mio.
– Vereinbarung zur Akquisition einer Minderheitsbeteiligung an York Capital Management unterstützt den Aufbau eines kapitaleffizienten Geschäfts mit hohen Margen
– Netto-Neugelder von CHF 3,6 Mia.; positive Vermögenszuflüsse seit fünf Quartalen

Resultat der ersten neun Monate 2010 beweist weiterhin die Stärken der Strategie und des Geschäftsmodells der Credit Suisse und die Nachhaltigkeit ihrer Ergebnisse:
– Reingewinn von CHF 4,3 Mia.
– Eigenkapitalrendite von 15,9%
– Netto-Neugelder von CHF 55,1 Mia.

Zürich, 21. Oktober 2010 Die Credit Suisse Group erzielte im dritten Quartal 2010 einen Reingewinn von CHF 609 Mio. gegenüber CHF 1’593 Mio. im zweiten Quartal 2010. Der Nettoertrag (Kernergebnis) belief sich im dritten Quartal 2010 auf CHF 6’284 Mio. gegenüber CHF 8’420 Mio. im zweiten Quartal 2010. Der bereinigte Reingewinn lag bei CHF 960 Mio. Die Eigenkapitalrendite betrug 7,0% im dritten Quartal 2010, die bereinigte Eigenkapitalrendite 11,2%. Der verwässerte Reingewinn pro Aktie belief sich auf CHF 0.48. Die BIZ-Kernkapitalquote lag per Ende des dritten Quartals 2010 bei 16,7%.

Brady W. Dougan, Chief Executive Officer, sagte: «Wir haben im dritten Quartal 2010 einen bereinigten Reingewinn von rund einer Milliarde Franken erzielt. Angesichts des schwierigen Marktumfelds mit tiefen Volumen und geringer Kundenaktivität ist dies ein gutes Ergebnis. Wir investieren weiterhin diszipliniert in kundenorientierte, kapitaleffiziente Geschäfte, welche hohe Renditen versprechen. Mit der konsequenten Umsetzung unserer Strategie haben wir unsere Marktanteile gesteigert und hohe Netto-Neugeldzuflüsse erzielt. Zudem haben wir strengere aufsichtsrechtliche Anforderungen bereits vorweggenommen: Im Investment Banking haben wir uns aus kapitalintensiven Geschäften zurückgezogen, und im Private Banking haben wir weltweit unser Onshore- und Offshore-Geschäft weiter ausgebaut. Mit unserem Geschäftsmodell, unserer globalen Präsenz und unserer starken Marktposition sind wir gut aufgestellt, um bei einer Markterholung hohe Erträge und einen starken Cashflow zu erzielen.»

Weiter sagte er: «Das Private Banking entwickelte sich vielversprechend und verzeichnete erneut einen hohen Netto-Neugeldzufluss. Insbesondere die Region Asia Pacific trug mit einem annualisierten Wachstum von mehr als 20% entscheidend dazu bei. Das zeugt vom Vertrauen der Kunden in die Credit Suisse. Tiefe Zinsen sowie sehr geringe Kundenaktivität am Markt drücken aber nach wie vor auf die Erträge. Die Private-Banking-Branche befindet sich nahe an einem zyklischen Tief. Unsere Wachstumsaussichten sind jedoch sehr attraktiv. Wir haben umsichtig in unsere globale Präsenz investiert. Deshalb dürfte unser Private Banking besonders profitieren, wenn sich die Märkte erholen. In der Schweiz erzielte der Bereich Corporate & Institutional Clients, ein wichtiger Anbieter von Finanzierungen und Dienstleistungen für die Schweizer Wirtschaft, erneut ein gutes Ergebnis. Auch verzeichnet dieser Bereich weiterhin eine gute Gewinnmarge vor Steuern.»

Zum Ergebnis im Investment Banking sagte er: «Wir gewinnen weiterhin Marktanteile und sind deshalb sehr zuversichtlich. Im Anleihengeschäft sowie in unserem Emissions- und Beratungsgeschäft haben wir gute Ergebnisse erzielt. Das zeigt, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert haben. Das Ergebnis im Aktiengeschäft, das wir auf unsere Kunden ausgerichteten haben, ist entsprechend dem branchenweiten Volumen tiefer ausgefallen. Im Aktiengeschäft verzeichneten wir seit Jahresbeginn zudem im Branchenvergleich geringere Ertragsschwankungen, was unsere anhaltend starke Marktposition im Kundengeschäft unterstreicht.»

Zum Ergebnis im Asset Management sagte er: «Wir sind zufrieden mit der weiteren erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie, dem guten Ergebnis und dem hohen Netto-Neugeldzufluss. Die Vereinbarung über die Akquisition einer Minderheitsbeteiligung an York Capital Management zeigt, dass wir unsere auf Kapitaleffizienz und hochmargiges Geschäft ausgerichtete Strategie zielgerichtet umsetzen. So nutzen wir auch die weltweiten Möglichkeiten der integrierten Bank optimal.»

Abschliessend sagte Brady W. Dougan: «Unser Resultat der ersten neun Monate 2010 mit einer Eigenkapitalrendite von 15,9% beweist, dass wir mit unserem Geschäftsmodell unter unterschiedlichen Marktbedingungen sehr gute Ergebnisse erzielen können. Wir haben uns frühzeitig auf veränderte regulatorische Bedingungen eingestellt, sowohl bezüglich Eigenkapitalanforderungen als auch im grenzüberschreitenden Geschäft. Deshalb sind wir in einer guten Ausgangslage, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig aus einer starken Wettbewerbsposition heraus für unsere Aktionäre eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.»

Segmentsergebnisse

Private Banking
Das Private Banking mit den Bereichen Wealth Management Clients und Corporate & Institutional Clients verzeichnete im dritten Quartal 2010 ein Ergebnis vor Steuern von CHF 836 Mio. Darin enthalten sind nicht-kreditbezogene Rückstellungen für Auction Rate Securities (ARS) in Höhe von CHF 44 Mio. Angesichts der verhaltenen Marktstimmung im dritten Quartal 2010, das auch durch den saisonalen Abschwung geprägt war, hat das Private Banking ein ansprechendes Ergebnis erzielt. Dieses fiel jedoch 4% tiefer aus als im zweiten Quartal 2010. Darin enthalten sind ein Rückgang des Nettoertrags um 6% auf CHF 2’826 Mio., hauptsächlich aufgrund tieferer Courtagen, sowie ein um 5% tieferer Geschäftsaufwand.

Der Bereich Wealth Management Clients verzeichnete im dritten Quartal 2010 ein Ergebnis vor Steuern von CHF 612 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von 3% gegenüber dem zweiten Quartal 2010. Der Nettoertrag sank gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 5%. Die wiederkehrenden Erträge gingen infolge eines tieferen Zinserfolgs und tieferer wiederkehrender Kommissions- und Gebührenerträge um 4% zurück. In einem vom saisonalen Abschwung und von sehr geringer Kundenaktivität geprägten Umfeld gingen die transaktionsabhängigen Erträge um 9% zurück. Dies war insbesondere die Folge deutlich geringerer Courtagen und Erträge aus Fremdwährungstransaktionen der Kunden. Die Bruttomarge lag bei 118 Basispunkten und war somit 2 Basispunkte tiefer als im zweiten Quartal 2010. Dies ist insbesondere auf den geringeren Nettoertrag bei um 3,4% tieferen durchschnittlich verwalteten Vermögen zurückzuführen. Trotz der nicht-kreditbezogenen Rückstellungen für ARS ging der Geschäftsaufwand um 5% zurück. Dazu trugen Einsparungen in den meisten Ausgabenkategorien bei. Tiefer fielen insbesondere die IT-Kosten aus sowie saisonal bedingt die Ausgaben für Marketing und Vertrieb.

Der Bereich Corporate & Institutional Clients, ein wichtiger Anbieter von Finanzierungen und Dienstleistungen für die Schweizer Wirtschaft, verzeichnete im dritten Quartal 2010 ein Ergebnis vor Steuern von CHF 224 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von 7% gegenüber dem zweiten Quartal 2010. Der Nettoertrag ging gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 7% zurück, insbesondere infolge des um 5% tieferen Zinserfolgs und des um 12% geringeren Nicht-Zinserfolgs. Der Rückgang des Zinserfolgs ist insbesondere auf geringere Margen bei leicht tieferen durchschnittlichen Kreditvolumen und auf leicht geringere Margen bei stabilen durchschnittlichen Volumen an Kundeneinlagen zurückzuführen. Der Nicht-Zinserfolg verringerte sich auf CHF 153 Mio. Darin enthalten sind Fair-Value-Verluste von CHF 21 Mio. in Zusammenhang mit Clock Finance, einem synthetisch besicherten Kreditportfolio, gegenüber negativen Marktwertanpassungen von CHF 1 Mio. im zweiten Quartal 2010. Ohne die Verluste aus Clock Finance wäre der bereinigte zinsneutrale Ertrag unverändert geblieben. Trotz des Anstiegs der Unternehmensinsolvenzen in der Schweiz konnten im dritten Quartal 2010 weitere Auflösungen von Rückstellungen für Kreditrisiken von CHF 16 Mio. verbucht werden gegenüber Auflösungen von CHF 13 Mio. im zweiten Quartal 2010.

Investment Banking
Das Investment Banking verzeichnete im dritten Quartal 2010 ein Ergebnis vor Steuern von CHF 395 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von 50% gegenüber dem zweiten Quartal 2010, insbesondere aufgrund tieferer Kundenvolumen und eines saisonalen Abschwungs. Der Nettoertrag betrug CHF 3’421 Mio. und ist in einem anspruchsvollen Marktumfeld namentlich auf gute Ergebnisse im Anleihen- sowie im Emissions- und Beratungsgeschäft zurückzuführen. Zudem konnte bei den meisten Produkten der Marktanteil weiter ausgebaut werden. Gegenüber dem zweiten Quartal 2010 ging der Nettoertrag um 17% zurück. Darin widerspiegeln sich ein besonders schwacher Monat Juli, der saisonbedingt schwache August und eine gewisse Erholung im September. Das Ergebnis im Investment Banking enthält negative Marktwertanpassungen auf Fremdkapital der Credit Suisse von CHF 57 Mio. im dritten Quartal 2010 gegenüber CHF 62 Mio. im zweiten Quartal 2010. Zudem enthält das Ergebnis einen Verlust aus Wertberichtigungen auf Verbindlichkeiten von CHF 172 Mio. im dritten Quartal 2010 in Zusammenhang mit strukturierten Notes. Im zweiten Quartal 2010 hatte auf diesen Positionen ein Gewinn von CHF 121 Mio. resultiert. Die Gewinnmarge vor Steuern lag bei 11,5% im dritten Quartal 2010 gegenüber 19,1% im zweiten Quartal 2010. Die Rendite auf dem durchschnittlich beanspruchten ökonomischen Kapital vor Steuern betrug 8,5% im dritten Quartal 2010 gegenüber 15,8% im zweiten Quartal 2010.

Zum höheren Ergebnis im Anleihengeschäft gegenüber dem Vorquartal trugen insbesondere hohe Erträge aus dem Handel mit verbrieften US-Privathypotheken und aus dem Kreditgeschäft bei, mit guten Erträgen bei Zinsprodukten und in Emerging Markets. Das Ergebnis im Aktiengeschäft widerspiegelt unser kundenorientiertes Geschäftsmodell, mit dem wir unsere Marktanteile ausbauen konnten, aber auch den geringeren Kundenvolumen ausgesetzt waren. Das Emissions- und Beratungsgeschäft erzielte gute Ergebnisse angesichts der branchenweiten Emissions- und M&A-Volumen. Das Ergebnis im Anleihenemissionsgeschäft war sehr gut, insbesondere dank branchenweit höherer Emissionsvolumen, dies vor allem bei hochverzinslichen Anleihen. Die Ergebnisse im Aktienemissionsgeschäft und im Beratungsgeschäft widerspiegeln die im historischen Vergleich schwachen Volumen bei Aktienemissionen und von abgeschlossenen M&A-Transaktionen.

Der Personalaufwand war im dritten Quartal 2010 mit CHF 1’872 Mio. tiefer als im Vorquartal, hauptsächlich infolge von Währungseffekten. Der Personalaufwand in US-Dollar war leicht höher als im zweiten Quartal 2010. Darin enthalten ist ein geringer Anstieg des leistungsbezogenen Personalaufwands, der weitgehend durch geringere Sozialabgaben auf ausgelieferte Aktien aus Mitarbeiterbeteiligungsplänen kompensiert wurde. Der übrige Geschäftsaufwand ging gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 9% zurück. Dies ist insbesondere eine Folge von Währungseffekten, des etwas geringeren Kommissionsaufwands und von Einsparungen in den meisten Ausgabenkategorien.

Die risikogewichteten Aktiven stiegen von USD 142 Mia. im zweiten Quartal 2010 auf USD 151 Mia. per Ende des dritten Quartals 2010. Insbesondere höhere Kreditzusagen im Bereich Leveraged Finance und im Corporate Banking, Währungseffekte auf dem operationellen Risiko sowie die Zunahme anderer Positionen in Zusammenhang mit dem Kundengeschäft trugen dazu bei. Der durchschnittliche One-Day-Value-at-Risk (99%) betrug im dritten Quartal 2010 CHF 118 Mio. gegenüber CHF 117 Mio. im zweiten Quartal 2010.

Asset Management
Das Asset Management erzielte im dritten Quartal 2010 einen Vorsteuergewinn von CHF 135 Mio. gegenüber CHF 22 Mio. im zweiten Quartal 2010 sowie einen Nettoertrag von CHF 582 Mio. gegenüber CHF 502 Mio. im zweiten Quartal 2010. Dies widerspiegelt höhere Anlagegewinne und höhere gebührenabhängige Erträge, denen geringere Erträge aus Beteiligungen gegenüberstanden sowie Gewinne von CHF 36 Mio. im zweiten Quartal 2010 im Zusammenhang mit dem Verkauf von aus Geldmarktfonds der Credit Suisse zurückgekauften Wertschriften. Der Nettoertrag erhöhte sich jedoch um 2% ohne die Bewertungseffekte in Zusammenhang mit Anlagen und mit aus Geldmarktfonds der Credit Suisse zurückgekauften Wertschriften. Der Anstieg der gebührenabhängigen Erträge ist insbesondere auf höhere leistungsabhängige Gebühren und Carried Interest zurückzuführen. Dem standen geringere Vermögensverwaltungs-, Platzierungs-, Transaktions- und sonstige Gebühren gegenüber.

Die Erträge aus Beteiligungen waren rückläufig. Grund dafür ist ein Verlust aus der Reduktion der Beteiligung an Aberdeen von 21,9% auf 21,0% infolge einer Aktienemission durch Aberdeen. Der Geschäftsaufwand verringerte sich um 7%, insbesondere infolge eines Rückgangs beim Personalaufwand und eines tieferen Kommissionsaufwands.

Im dritten Quartal 2010 vereinbarte das Asset Management die Akquisition einer Minderheitsbeteiligung an York Capital Management (York), einer weltweit führenden, im Bereich «Event Driven» tätigen Hedgefonds-Gesellschaft. Die Transaktion dürfte im vierten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Zudem wird das Asset Management voraussichtlich Vereinbarungen für nicht-exklusive Vertriebsdienstleistungen für York-Fonds eingehen. Mit der Akquisition setzt die Credit Suisse den strategischen Aufbau eines kapitaleffizienten, hochmargigen Geschäftsmodells fort, welches die globalen Ressourcen der integrierten Bank nutzt.

Netto-Neugelder
Das Private Banking verzeichnete im dritten Quartal 2010 einen hohen Netto-Neugeldzufluss von CHF 12,6 Mia. Davon entfielen CHF 12,4 Mia. auf den Bereich Wealth Management Clients, der hohe Zuflüsse im internationalen Geschäft, insbesondere aus Emerging Markets, registrierte. Das annualisierte Wachstum der Netto-Neugelder im Bereich Wealth Management Clients belief sich im dritten Quartal 2010 auf 6,2%. Corporate & Institutional Clients verzeichnete Netto-Neugelder von CHF 0,2 Mia.

Das Asset Management verzeichnete Netto-Neugelder von CHF 3,6 Mia. Darin enthalten sind Zuflüsse von CHF 5,2 Mia. aus alternativen Anlagen – insbesondere aus Anlagen in Immobilien, Commodities, Emerging Markets, Exchange Traded Funds (ETFs) und Indexstrategien – sowie Abflüsse von CHF 1,5 Mia. aus traditionellen Anlagen. Abflüssen aus dem Schweizer Beratungsgeschäft und dem Anleihen- und Aktiengeschäft standen Zuflüsse in der Kategorie Multi-Asset Class Solutions gegenüber.

Die gesamten verwalteten Vermögen der Credit Suisse Group beliefen sich per Ende des dritten Quartals 2010 auf CHF 1’251,2 Mia. Dies entspricht einer Steigerung um 0,7% gegenüber dem Ende des zweiten Quartals 2010. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf höhere Marktbewertungen sowie auf die Netto-Neugeldzuflüsse im Private Banking und Asset Management, wobei negative Währungseffekte zu verzeichnen waren.

Integriertes Geschäftsmodell
Die Erträge aus divisionsübergreifenden Aktivitäten erreichten im dritten Quartal 2010 CHF 1,0 Mia. gegenüber CHF 1,2 Mia. im zweiten Quartal 2010. In den ersten neun Monaten 2010 wurden Erträge aus divisionsübergreifenden Aktivitäten in Höhe von CHF 3,2 Mia. generiert.

Kapitalbasis
Die Credit Suisse ist weiterhin äusserst stark kapitalisiert. Die BIZ-Kernkapitalquote lag bei 16,7% per Ende des dritten Quartals 2010 gegenüber 16,3% per Ende des zweiten Quartals 2010.

Ergebnis der ersten neun Monate 2010
Die Credit Suisse Group verzeichnete einen Reingewinn von CHF 4’257 Mio. in den ersten neun Monaten 2010 gegenüber CHF 5’931 Mio. in der Vorjahresperiode. Der Nettoertrag (Kernergebnis) belief sich auf CHF 23’665 Mio. gegenüber CHF 27’084 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Eigenkapitalrendite betrug 15,9%. Der verwässerte Reingewinn pro Aktie belief sich auf CHF 3.29. Die Netto-Neugelder beliefen sich auf CHF 55,1 Mia.

* Bereinigter Reingewinn im dritten Quartal 2010: Ausgenommen sind negative Marktwertanpassungen von CHF 589 Mio. (vor Steuern) auf Fremdkapital der Credit Suisse aufgrund geringerer Risikoprämien und wegen Währungs-Swaps auf langfristigen Verbindlichkeiten der Credit Suisse, ein steuerneutraler positiver Effekt von CHF 43 Mio. in Zusammenhang mit der britischen Steuer auf variable Vergütungen sowie Kosten für Rechtsstreitigkeiten von CHF 73 Mio. (vor Steuern). Ohne diese Sondereffekte und auf Basis eines normalisierten Steuersatzes beläuft sich der bereinigte Reingewinn auf CHF 960 Mio.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Als integrierte Bank bietet die Credit Suisse ihren Kunden ihr gebündeltes Fachwissen in den Bereichen Private Banking, Investment Banking und Asset Management an. Sie offeriert Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Sitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt rund 50’500 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com .

 

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