Unter 10 Grad: Die Pinguinparade im Zoo Zürich geht wieder los

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Im Winter (ca. November bis Ende Februar), wenn es kälter als 10 Grad ist, watscheln die Königspinguine pünktlich um 13.30 Uhr los und besuchen auf einem grossen Rundgang ihre Zootierkollegen.

Ein einzigartiges Erlebnis bei einem Zoobesuch im Winter. www.zoo.ch

Königspinguine

Ein ausgewachsener Königspinguin misst gewöhnlich zwischen 85 und 95 cm und wiegt zwischen 12 und 14 kg, Weibchen bringen durchschnittlich 2 kg weniger auf die Waage. Die Tiere werden bis zu 20 Jahre alt. Für die Art charakteristisch ist der besonders lange, schmale Schnabel und die auffällige orange Färbung an der Hals- und Ohrenpartie.

Großpinguine können wie ihre kleineren antarktischen Artgenossen und alle anderen Pinguine ebenfalls nicht fliegen aber zeitlich ausgedehnt tauchen und schwimmen. Ein Königspinguin taucht manchmal bis in eine Tiefe von 300 Metern, im Extremfall auch bis 500 m tief, und kann mehrere Minuten unter Wasser bleiben. Die Energieleistung von 150 Tauchgängen pro Tag, mehr als die Hälfte in Tiefen von über 50 Metern, ist bemerkenswert. Der Sauerstoff-Nachschub unter Wasser wird durch Myoglobin, ein dem Hämoglobin verwandtes Muskelprotein, gewährleistet.

Verhaltensweisen – gesellig und mit drei Lautgebungen

Sie ernähren sich von kleinen Fischen, Krill und Tintenfischen. Pro Jagd können sie bis zu 20 kg Meerestiere fressen. Ihre Hauptnahrungsgebiete liegen auf dem offenen Meer, meist weit entfernt von den Inseln, auf denen sie ihren Nachwuchs aufziehen. Im Durchschnitt liegen die Jagdgründe 400 Kilometer vor der Küste.

Königspinguine sind sehr gesellig, jagen in Gruppen und bilden zum Brüten zum Teil große Kolonien mit zehntausenden Tieren. An Land haben ausgewachsene Königspinguine keine natürlichen Feinde zu fürchten. Einzig ihre Eier und kleinen Jungen müssen sie vor gelegentlichen Angriffen von Riesensturmvögeln beschützen. Im Meer lauert das größere Gefahrenpotential in Form von Schwertwalen und von Seeleoparden.

Zur Verständigung und Abgrenzung untereinander verfügen sie über drei verschiedene Lautgebungen: a) Kontaktrufe zum gegenseitigen Wiedererkennen, b) den aggressiven Ruf und c) den Paraderuf, eine Art Gesang.

Monogame Lebensweise – zwei Jungtiere in drei Jahren

Mit dem dritten Lebensjahr werden Königspinguine geschlechtsreif. Aufgrund der harten klimatischen Rahmenbedingungen für die Nachwuchsaufzucht sind Königspinguine ähnlich wie Albatrosse streng monogam. Ein vollständiger Brutzyklus dauert bei den Königspinguinen nahezu vierzehn Monate, deshalb ist es ihnen nicht möglich, alljährlich wie sonst bei Vögeln üblich eine Brut durchzuführen. Sie kommen, wenn alles gut verläuft, auf zwei Junge in drei Jahren. Sie brüten bevorzugt auf flachen Küstenabschnitten hinter Sandstränden in unmittelbarer Reichweite des Meeres.

Quelle: Wikipedia

 

 

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