Wildblumen-Aktion: Coop finanziert mit 280’000 m2 die grösste Wildblumen-Wiese der Schweiz

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Im April hat Coop über eine Million Wildblumen-Samentüten an ihre Kundinnen und Kunden verteilt. Die Mitmach-Aktion in Zusammenarbeit mit der Naturschutzorganisation Pro Natura hat nicht nur Zehntausende Balkone und Gärten mit einheimischen Wildblumen zum Blühen gebracht, sie hat auch viele Menschen für Biodiversität sensibilisiert. Und vor allem: Dank der regen Teilnahme finanziert Coop in den kommenden Jahren die Aufwertung von 280’000 m2 Trockenwiesen durch Pro Natura.

Zur Unterstützung des UNO-Jahrs der Biodiversität hat Coop im April mehr als eine Million Blumen-Samentüten gratis abgegeben. Um die Bevölkerung für die Wichtigkeit der Artenvielfalt zu sensibilisieren, wurde eine breit angelegte Mitmach-Aktion mit Wettbewerb gewählt. Auch im Internet und via Facebook wurden mehrere zehntausend Menschen erreicht und zum virtuellen Blumensäen motiviert. Zum Abschluss der Aktion sind Tausende Blumenfotos bei Coop eingegangen. Die Wildblumen erfreuen das Auge und dienen als Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten.

Anhaltender Nutzen für die Natur
Bevor sie im nächsten Frühjahr wieder spriessen, verwelken die Wildblumen im Herbst. Nicht aber der Nutzen für die Natur der gemeinsamen Biodiversitäts-Aktion von Coop und Pro Natura: Pro Natura wird in den kommenden Jahren durch die finanzielle Unterstützung von Coop 280’000 m2 geschützte Trockenwiesen erhalten und aufwerten können; dies entspricht 1 m2 pro an der Aktion teilnehmende Person. «Um nachhaltigen Nutzen für die Biodiversität zu schaffen, braucht es einen langen Atem. Coop unterstützt deshalb Pro Natura beim Schutz der Blumenwiesen über mehrere Jahre», betont Sibyl Anwander, Leiterin Nachhaltigkeit bei Coop.

Von Menschenhand erschaffen – von Menschenhand erhalten
Die sogenannten Trockenwiesen und -weiden sind besondere Schätze der Biodiversität in der Schweiz. Nicht weniger als die Hälfte aller Tier- und rund 40 % aller Pflanzenarten in der Schweiz sind auf diese besonderen Lebensräume angewiesen. Darunter befinden sich der Nordische Drachenkopf, der Schmetterlingshaft oder die Weisse Vielfrass-Schnecke. Trockenwiesen und -weiden sind von Menschenhand gemachte Kulturzeugen. Durch die traditionelle Bewirtschaftung von mageren Wiesenstandorten sind Biotope von nationaler Bedeutung entstanden. Otto Sieber, Zentralsekretär Pro Natura, anlässlich der Medienorientierung in Basel: «Wollen wir diese besonderen Blumenwiesen erhalten, müssen wir weiterhin Hand anlegen, das heisst mähen und entbuschen.» Konkret werden aufkommende Büsche und Bäume mechanisch und meist von Hand entfernt. So wird das Zuwachsen der Fläche verhindert und dafür gesorgt, dass genügend Licht und Wärme auf die Wiese gelangt.

Auch touristisch wertvoll
Blühende Blumenwiesen sind nicht nur ökologisch wertvoll, sie sind auch von wirtschaftlichem Interesse für das Tourismusland Schweiz. Dies unterstreicht Daniela Bär von Schweiz
Tourismus: «Wir wissen, was unsere Ferien- und Freizeitgäste von der Schweiz erwarten. Eine intakte Natur, dazu gehören auch gepflegte Wiesenlandschaften, ist ein gewichtiges Argument für die Schweizer Tourismusbranche.»

 

 

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