Alles wird noch billiger; weiterer Preisrückgang um 0,7 Prozent

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Neuchâtel, 03.08.2010 (BFS) – Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Juli 2010 einen Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 103,4 Punkten (Dezember 2005=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,4 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 0,5 Prozent im Juni 2010 und von -1,2 Prozent im Juli 2009.

Rückläufige Preisentwicklung infolge Ausverkauf und tieferen Heizölpreisen

Der Rückgang des Landesindexes um insgesamt 0,7 Prozent ist vor allem auf den Sommerausverkauf für Bekleidung und Schuhe (-10,7%) und auf die tieferen Heizölpreise (-5,3%) zurückzuführen.

Ebenfalls rückläufig waren im Juli die Indexwerte für die Warengruppen Hausrat und laufende Haushaltsführung (-1,4%), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,5%), Wohnen und Energie (-0,3%), Verkehr (-0,3%), Freizeit und Kultur (-0,2%), Sonstige Waren und Dienstleistungen (-0,2%) sowie Restaurants und Hotels (-0,1%).

Höher lagen hingegen die Indexwerte der Gruppen Alkoholische Getränke und Tabak (0,2%) sowie Gesundheitspflege (0,1%). Insgesamt unverändert blieb der Bereich Nachrichtenübermittlung, während für Erziehung und Unterricht im Berichtsmonat keine Erhebung erfolgte.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, ermässigte sich das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern um 0,1 Prozent und bei den Importgütern um 2,3 Prozent. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um 0,4 Prozent, die Importgüter um 0,3 Prozent

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