Ölleck im Golf von Mexiko erstmals gestopft

Endlich ist es Spezialist des britischen Ölkonzerns BP gelungen, das Ölleck im Golf von Mexiko zu schliessen. In 1500 Metern Tiefe gelang es ihnen alle Ventile des 40 Tonnen schweren Auffangzylilnders zu schliessen. Erstmals nach dem Unglück auf einer Ölplattform vor drei Monaten fliesst kein Öl mehr ins Meer.

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Messungen in den nächsten 48 Stunden werden zeigen, ob die Abdichtung dem Druck des herausströmenden Öls standhält.

Nur zweite Bohrung bringe dauerhafte Lösung

Der Auffangzylinder sei aber nur eine vorübergehende Massnahme. Die gemäss BP vermutlich einzige sichere Methode, das Ölleck dauerhaft zum Versiegen zu bringen sei, eine Entlastungsbohrung in das Ölvorkommen zu bohren, um dort dann kontrolliert Öl abzusaugen. An dieser Bohrung werde gemäss BP bereits parallel zu den Rettungsmassnahmen fieberhaft gearbeitet, allerdings werde man erst Ende Juli oder Anfangs August auf das Ölvorkommen stossen.

Wir hoffen, dass dann bei der zweiten Bohrung nicht auch noch was schief, und noch mehr Öl ins Meer läuft, und drücken BP die Daumen.

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