Im amerikanischen Fernsehen soll wieder geflucht werden dürfen

In amerikanischen Medien soll wieder geflucht werden dürfen. Die amerikanische Justiz lockert die von Europäer schon lange belächelte Vorschrift der ständigen „Piep“-Töne zur Überdeckung von Fluchwörtern und unanständigen Ausdrücken.

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Das Verbot der amerikanischen Medienaufsicht FCC wurde aufgehoben, da es gegen das Recht auf freie Meinungsäusserung verstosse. Die Regeln seien „von einer gegen die Verfassung verstossenden Unbestimmtheit“ und verstiessen gegen die Freiheit auf Meinungsäusserung, wie das New Yorker Berufungsgericht in zweiter Instanz ein erstinstanzliches Urteil der Senderkette FOX entschied. Das Verbote habe „eine lähmende Wirkung“ auf die Gestaltung von Fernseh- und Radiosendungen.

Die Vorschriften stammen zum Teil aus den 70er Jahren und stellen Fluch- und andere unanständige Ausdrücke mit hohen Geldbussen unter Strafe. Die FCC macht dabei aber einen nicht nachvollziehbaren Unterschied zwischen Film und Realsendungen, denn in Filmen ist das Fluchen erlaubt, in Realsendungen wie Nachrichten, Interviews und Sportsendungen aber nicht.

Wann genau das Verbot fällt, oder ob es von der FCC noch weitergezogen wird, ist noch unbekannt.

 

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