Individuelle Lösung gegen das Ladegeräte-Kabelchaos

Fünf junge Informatikmittelschüler der Kantonsschule Hottingen haben anlässlich des nationalen Schülerwettbewerbs von Young Enterprise Switzerland die Firma «Unicharge» gegründet. Mit ihrer Geschäftsidee haben sie dem Ladegeräte-Kabelchaos den Kampf angesagt. Als erstes Unternehmen bieten sie hierfür individuell auf die Verbraucher zugeschnittene Lösungen an.

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Young Enterprise Switzerland ist eine Non-Profit-Organisation. Sie entwickelt und betreut praxisorientierte Wirtschaftsbildungsprogramme für Schüler und Studenten mit dem Ziel, die Wirtschaft mit der Schule zu vernetzen. Junge Menschen sollen so lernen, in wirtschaftlichen Zusammenhängen vernetzt zu denken, unternehmerisch zu handeln und als Persönlichkeit zu überzeugen.
 
Das Company Programm bereitet die Jungunternehmer darauf vor, in der globalen Wirtschaft verantwortungsbewusst ihren Weg zu finden und erfolgreich zu sein. Es dauert ein Schuljahr und stellt hohe Ansprüche an die Schüler. Sie nehmen an regionalen Workshops und Handelsmessen teil und versuchen, sich für die nationale Handelsmesse und schliesslich den nationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Im aktuellen Schuljahr 2009/2010 nehmen ca. 90 Miniunternehmungen aus 23 Schulen am Company und Business Programm teil.
 
Fünf junge Informatikmittelschüler der Kantonsschule Hottingen haben für das Projekt die Firma «Unicharge» gegründet. Sie vertreiben ein Ladegerät, das via USB-Anschluss mit dem Computer verbunden wird. Das Ladegerät ist klein, handlich und leicht zu bedienen. Es wird für jeden Kunden individuell mit den jeweils benötigten Steckern für Handy, i-Pod, Fotoapparat etc. ausgerüstet. Die Zielgruppe sind Benutzer von mehreren technischen Geräten, die auf der Suche nach einer komfortablen Lösung gegen das Kabelchaos ihrer Ladegeräte sind oder es ganz einfach leid sind, unterwegs für jedes Gerät ein eigenes Netzteil mitzunehmen.
 
«Unicharge» ist die erste Unternehmung, welche Customizing für ein solches Produkt anbietet. Der grosse Vorteil: Der Kunde muss nur bezahlen, was er tatsächlich benötigt. Im Handel sind bisher lediglich ganze Sets erhältlich, von denen der Kunde meist nur einen Bruchteil benötigt. Mit ihrer Idee hat die Miniunternehmung bereits den Sprung in die Top 50 des nationalen Wettbewerbes geschafft. Dies erlaubt ihr die Teilnahme an der BEA in Bern vom 30. April bis zum 8. Mai 2010, wo sie mit den anderen qualifizierten Miniunternehmungen um den Einzug ins nationale Finale kämpft.
 
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