Nicht nur Fassade! Führungskräfte und ihr Rollenverständnis

Publireportage - Ein Chef ist ein Chef ist ein Chef … und doch einiges mehr.   Führungskräfte erfüllen unendlich viele Facetten: Sie sind Motivatoren, wenn es mal wieder nicht so läuft. Coaches, die einschreiten, wenn Mitarbeiter gezielt gefördert werden sollen. Kopf-Hinhalter, wenn es darum geht, Verordnungen von oben abzufedern oder unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Organisatoren, wenn Arbeitsprozesse in Frage gestellt werden. Eine Führungskraft muss mal klassischer „Boss“ sein, wenn es darum geht, sich ohne große Diskussionen durchzusetzen und mal verständnisvoller Zuhörer, wenn Mitarbeiter private Anliegen an ihn herantragen. 

Ob Kontrolleur, Ratgeber, Kundenberater oder Verkäufer – warum eine Rolle keine Fassade ist, warum es nicht darum geht, eine Rolle „zu spielen“, sondern „zu sein“, erläutert der Trainer, Coach und Autor Stefan Häseli (www.stefanhaeseli.ch). In seinem Buch „Traumrolle Chef“(ISBN 978-3-9523443-6-1) macht er deutlich, wie wichtig das Rollenverständnis für Führungskräfte ist: „Rollen und Facetten müssen bewusst getrennt werden“, beschreibt Stefan Häseli die Herausforderung. „Innerhalb einer Handlung, z. B. in einem Mitarbeitergespräch, kann durchaus die Rolle gewechselt werden, wenn es die Umstände erfordern. Entscheidend dabei ist, dass der Rollenwechsel bewusst vorgenommen wird und ich das auch nach außen, z. B. gegenüber dem Mitarbeiter, deklariere: ‚Ich rede zu dir als…’“ Die diversen Rollen verlangen übrigens unterschiedliche Charakter-Eigenschaften. Deshalb müssen Führungskräfte überlegen, welche dieser Charaktereigenschaften sie als Persönlichkeit mitbringen. Dazu Stefan Häseli: „Nicht zu früh aufgeben! Es gibt durchaus Charaktereigenschaften, die in uns schlummern.  Sie gilt es zu entdecken, um unserer Traumrolle Chef gerecht zu werden.“ Damit eine Rolle nicht zur Fassade verkommt, hat Stefan Häseli fünf Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit Macht zusammengestellt:

 

1.     Macht bedeutet Verantwortung übernehmen

2.     Macht immer in den Rahmen der Moral stellen

3.     Macht soll konstruktiv sein und nicht einseitig blockierend

4.     Macht im Rahmen einer Aufgabe von Macht über Menschen trennen

5.     Ohnmacht überwinden: das Heft selbst wieder in die Hand nehmen, und sei es nur in einem kleinen Bereich (autoregulativer Rahmen)

 

Weitere Informationen unter www.atelier-ct.ch

 

Quelle: Stefan Häseli
Bild: © Stefan Häseli

 
 

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