Matrix-Live Monatstipp Januar 2017: "Nimm Dein Leben in die Hand, mit zauberhafter elastischer Beharrlichkeit"

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Von Michèle Anjali Friedli, Matrix-Live:

Manchmal sind wir zu elastisch, manchmal zu beharrlich. In beiden Fällen erreichen wir unsere Ziele nicht. Als ich das erste Mal über elastische Beharrlichkeit geschrieben habe, ging es um das Opferdasein und wie du herauskommst. Jetzt zum Jahresanfang passt diese Wortkombination wieder, denn es ist die Zeit, in der wir natürlicherweise über unsere Ziele fürs neue Jahr nachdenken. In diesem Artikel zeige ich auf, wieso das so ist und wie du die goldene Mitte zwischen elastisch und beharrlich finden kannst.

Wenn du zu elastisch bist

Wer seine Ziele nicht angeht, ist wie ein Segelschiff auf hoher See, dass seine Segel nicht setzt. Es lässt sich einfach treiben, in der Hoffnung irgendwann mal per Zufall den richtigen Hafen zu erreichen. Das ist zu elastisch. Die Konsequenzen sind gewaltig. Denn du gibst deine Macht ab und verlierst den Kontakt zu deiner innersten Kraft. Nichts gibt so viel Kraft, wie wenn du aktiv auf dem Weg bist, um deine sehnlichsten Ziele zu erreichen. Tust du das nicht, nimmt dein seelischer Energiepegel kontinuierlich ab. Wir Menschen werden unzufrieden, wenn wir nichts tun. Unsere primäre Aufgabe ist es, Schöpfer des eigenen Lebens zu sein. Indem wir neues schaffen, kreativ Lösungen suchen und ein Ziel anstreben, setzt das Energie und Motivation frei. Lassen wir alles schleifen, fehlt die Freude im Leben.

Ein fauler Kompromiss mit dem Flow

Wieso lassen wir unsere Ziele überhaupt schleifen, obwohl wir es eigentlich besser wüssten?

Ein wichtiger Grund ist eine Verwechslung mit dem Flow. Fälschlicherweise halten wir den Flow für den Weg des geringsten Widerstandes. Kommt von aussen ein Widerstand, wird das als Signal gedeutet, dass mein Ziel doch nicht das Richtige ist. Da fehlt es an Spannkraft, an innerem Feuer, an Durchhaltevermögen. Flow heisst nicht, dass sich mir nichts mehr in den Weg stellt. Flow heisst, ich habe Freude, Kraft und genügend Energie um die Hindernisse zu überwinden. Im Flow geschieht das mit Leichtigkeit. Wenn du deine Ziele den Widerständen opferst, dann bist du zu elastisch.

In der Integralausbildung und meinen Coachings nutze ich gerne die Treiber, um aufzuzeigen, wie der Mensch tickt. Die Treiber aus der Transaktionsanalyse gehören zu den Glaubenssätzen, die unser Leben fundamental beeinflussen. Ein typischer Treiber, der zur Elastizität gehört heisst: Mach es allen recht. Viele von uns haben einen 7. Sinn dafür entwickelt, was die anderen von uns brauchen (vor allem wir Frauen können das besonders gut). Man lässt sich schnell zu Dingen überreden, die man eigentlich gar nicht will. Das machst du aus Angst vor Zurückweisung. Aus diesem Grund gehen wir faule Kompromisse ein, die uns am Ende viel Energie rauben. Es raubt uns Energie, weil es nicht unsere eigenen Ziele sind, die wir verfolgen. Würden wir genau hinschauen, dann würden wir den faden Beigeschmack wahrnehmen, die Ziele haben, die nicht unseren echten Wünschen entsprechen. Da kommt keine echte Freude auf und da ist unser Glück nicht zu finden. Der Widerstand, den es hier zu überwinden gilt hiesst: für mich einstehen. Der Gedanke für sich und seine Bedürfnisse einzustehen und diese über jene von Familie, Freunden und Arbeitgeber zu stellen, macht Angst und wird bei zu viel Elastizität lieber verdrängt. Fälschlicherweise halten wir unsere faulen Kompromisse für den Flow, weil da kein Widerstand von meiner Umgebung kommt.

Wenn du zu beharrlich bist - Die andere Seite der Medaille

Zu beharrlich heisst, du bist innerlich nicht nur auf deine Ziele ausgerichtet, sondern regelrecht fixiert. Fixiert heiss, dass du starr und unbeweglich geworden bist. Das es im Leben nichts mehr anderes gibt als deine Sicht der Dinge. Es ist wunderschön, sich von ganzem Herzen auf ein Ziel auszurichten, wir müssen uns dabei jedoch immer bewusst sein, dass wir unser Leben nicht gänzlich im Griff haben können. Das Leben ist eine Bewegung, wie die Wellen und Strömungen des Meeres. Der scheinbar direkte Weg ist nicht immer der schnellste. Wenn du zu beharrlich bist, verlierst du deine Umgebung aus den Augen. Du verpasst die schönen Sonnenuntergänge über dem Meer, hast keinen Blick mehr für all die wunderbaren Fische und Vögel um dich herum. Die Treiber, die zur Beharrlichkeit passen sind: Sei stark und streng dich an. Sei stark suggeriert, dass du alles alleine machen musst. Das sind Menschen, die nie nach dem Weg fragen und wenn man sie fragt, ob man ihnen helfen kann, dann antworten sie mit einem hastigen: "Nein, nein - es geht schon." Sie nehmen die Unterstützung des Lebens nicht an und verbeissen sich in die Meinung, alles alleine schaffen zu müssen. Das ist zu beharrlich.

Streng dich an suggeriert, dass nichts spontan und leicht entstehen kann. Das ist weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Nur wer sich anstrengt, hat den Lohn verdient. Übersetzt heisst das, dass wenn es im Leben nicht streng ist, dann hat es keinen Wert. Eigentlich ist das erstaunlich, denn in meinen Coachings höre ich oft, dass sich Menschen wünschen es einfacher, leichter zu haben in ihrem Leben. Mit dem Treiber Streng dich an! verpuffen wir viel Energie. Wir reissen uns so sehr zusammen, dass wir vergessen Pausen einzulegen. Durch die Anstrengung werden wir unkonzentriert und machen Fehler. Dadurch verzögert sich unser Vorankommen und die Energie fällt ab. Das Ziel rückt in immer weitere Ferne, statt näher zu kommen. Es macht keinen Sinn, mit dem Segelschiff mitten durch den Sturm zu preschen, wenn wir ihn umfahren könnten.

Wenn du an der falschen Stelle beharrlich bist

Gerade Menschen, die bewusst an sich arbeiten, können sich schnell an Problemen festbeissen. Ich habe ein Problem! Dann befassen wir uns eingehend mit dem Problem. Wir studieren seine Herkunft, kaufen Bücher darüber, sprechen mit Freunden und verlieren dabei unser eigentliches Ziel aus den Augen. Wir beissen uns fest, statt dass wir unser Schiff einfach wieder auf Kurs bringen und uns neu ausrichten. Das Problem dabei ist, dass wir es oft nicht merken. Wir sind streng mit uns selber, wollen alles perfekt machen und das heisst, dass wir jedes Hindernis gründlich analysieren und eliminieren müssen. Das braucht viel Zeit und wird oft energetisch sehr schwer. Es fehlt die Leichtigkeit, die Wendigkeit, auch mal etwas ruhen zu lassen und uns einfach innerlich neu auszurichten.

Meryl Streep hat kürzlich über eine Begebenheit aus ihrem Leben geschrieben, in der sehr gut sichtbar wird, wie es gelingen kann. Als junge Schauspielerin hat sie für eine Rolle in King Kong vorgesprochen und wurde weggeschickt mit den Worten: Sie sind zu hässlich. Ihre Antwort: "Es tut mir leid, dass ich zu hässlich für Ihren Film bin, aber Ihre Meinung ist nur eine von vielen und ich werde mich an freundlicheren orientieren."(Quelle: vip.de) Nun hätte Meryl Streep an sich zweifeln können. Sie hätte sich fragen können, ob dies der richtige Beruf ist. Aber sie hat sich anders entschieden. Statt sich mit dem vermeintlichen Problem auseinander zu setzen hat sie sich innerlich neu ausgerichtet und einfach weitergemacht. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen der heutigen Zeit.

Die richtige Mischung: elastische Beharrlichkeit

Wenn wir zu elastisch sind, dann macht uns das unglücklich, weil wir nicht mehr mit unserer Seele im Kontakt sind. Die Seele des Menschen möchte sich weiterentwickeln, wachsen, neue Dinge lernen und etwas erschaffen. Sind wir zu beharrlich, werden wir starr und steif. Beide Extreme – zu elastisch und zu beharrlich - rauben uns Energie und katapultieren uns aus unserer Mitte heraus. Was aber macht ein Steuermann? Er steuert das Boot. Er gibt nicht auf. Er stellt sich auf jeden Moment neu ein. Kommen Untiefen, findet er elastisch einen neuen Weg. Kommt Fahrt auf, hält er so gut es geht den Kurs. Er richtet sich immer wieder neu aus, ohne zu verbissen am Kurs fest zuhalten. Das ist elastische Beharrlichkeit. So steuerst du dein Leben. Deine Aufgabe ist es zu lernen, die richtige Mischung zu finden, um deine Ziele zu erreichen. Wenn du ein Ziel oder einen Herzenswunsch hast, das in dir reift, dann schenke ihm Aufmerksamkeit. Warte nicht passiv, bis Unterstützung von aussen kommt, sondern nimm dein Leben in die Hand. Aber nicht mit Druck, sondern mit Wendigkeit. Wenn eine Türe zu geht so frage dich: Wo geht es weiter? Richte dich innerlich aus im Vertrauen darauf, dass das Leben dein Freund ist. So dass du gemeinsam mit dem Leben einen eigenen Weg findest

Hier gehts zum ganzen Artikel von Michèle Anjali Friedli (hier klicken)

 

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Quelle: Matrix-Live, Anjali Friedli & Karem Albash - Vielen Dank Michèle & Karem für die tollen monatlichen Tipps!

Bild: © matrix-live.ch

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