Monatstipp September: Fehler machen will gelernt sein

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Von Matrix-Live: Wusstest Du, dass man ohne Fehler im Leben nichts erreichen kann? Ja, die erfolgreichen Menschen unter uns haben gelernt, ihre Fehler zu akzeptieren und daraus zu lernen.

Einer der Hauptgründe, keine Fehler machen zu wollen, ist die Angst vor Tadel. Der Mensch möchte gerne gelobt werden und fürchtet sich davor, dass sein Tun nicht richtig ist. Das war nicht immer so.

Die Sandburg entsteht aus Erfahrungen

Als Kind hast Du 1000de Fehler gemacht, ohne dass es Dich störte. Wenn ein Kind zum Beispiel eine Sandburg baut, fängt es so lange wieder von vorne an bis die Burg steht. Es macht keine Fehler, es macht Erfahrungen. Das Kind lernt aus den Erfahrungen und verbessert die Herangehensweise, bis es klappt.

In den Jahren zwischen der Sandburg und dem Erwachsenenalter geht diese Fähigkeit häufig verloren. Der erwachsene Mensch gibt sich nicht mehr so viel Kredit. Er möchte alles richtig machen und das gleich beim ersten Mal.

Das kann zu einer Lernhemmung führen, die sogar das Leben an sich schwierig macht. Einerseits möchten diese Menschen etwas tun, weil es ein Herzenswunsch ist, andererseits sie fangen nie damit an, weil sie sich vor Fehlern fürchten.

Wenn man so hohe Ansprüche an sich hat, läuft man Gefahr zu resignieren. Was wird ein solcher Mensch vermeiden? Vielleicht findest Du es in dieser Liste:

▪ das ungewisse, aber wichtige Gespräch mit dem Lebenspartner

▪ ein wichtiges Telefonat

▪ ein neues Rezept kochen

▪ eine neue Sportart ausprobieren

▪ in die Selbständigkeit starten

Tägliche Fehler, die wir akzeptiert haben

Es gibt Tätigkeiten, da haben wir es bereits akzeptiert Fehler zu machen, ohne dass es uns auffällt:

Mail schreiben

Angenommen eine Mail müsste von Anfang an richtig geschrieben werden: korrekter Satzbau, richtige Wörter, perfekte Abfolge. Ich kennen niemanden, der das schafft. Wir tippen Fehler, löschen sie, stellen die Sätze um.

Hobby lernen

Viele haben ein Hobby, bei dem sie sich Fähigkeiten aneignen: Fotografieren, Tanzen, Modellflieger bauen. Weil es uns interessiert, ist es ähnlich wie bei der Sandburg. Es wird gemacht und ausprobiert, bis es klappt. Vielleicht regst Du Dich ein paar Mal auf, aber im grossen Ganzen räumst Du Dir gnädig Zeit ein.

Bist Du Typ 1 oder Typ 2?

Angenommen, Du bist auf dem Weg an ein Vorstellungsgespräch. Trotz Navigationsgeräte und Detailbeschrieb kann es vorkommen, dass Du Dich verfährst.

Typ 1: Bist Du ein Mensch, der dann das Telefon in die Hand nimmt, dem zukünftigen Chef anruft und sagt: „ Guten Tag, ich hab heute ein Vorstellungsgespräch und kann den Weg nicht finden. Können sie mir sagen, wie ich zu Ihnen komme?“

Typ 2: Oder bist Du der Typ, der verzweifelt noch ein halbe Stunde weitersucht, mit 40 Minuten Verspätung verkrampft eintrifft und sich schämt?

Was bewegt Typ 2 dazu, sich so zu verhalten? Er kann sich selber keine Fehler eingestehen. Lieber regt er sich über sich selber auf als zuzugeben, dass er etwas nicht kann. Doch was steckt dahinter?

Es gibt im Unterbewusstsein viele Glaubenssätze die uns auf eine unverständliche Weise handeln lassen. Ein wichtiger ist:

„Ich muss alles perfekt machen, sonst werde ich nicht ernstgenommen, angenommen, geliebt.“

Das Streben nach Anerkennung und Liebe

Viele sind mit sich so unzufrieden, dass die Bestätigung im Aussen gesucht wird. So macht sich der moderne Mensch davon abhängig, alles richtig zu machen, damit er Freunden, Arbeitskollegen und Unbekannten gefallen kann.

Und was braucht es für diese Bestätigung von Aussen? Das klingt im Unterbewusstsein ungefähr so:

Ich muss die richtigen Kleider tragen. Ich muss die richtigen Sachen sagen. Ich muss die richtige Arbeit machen. Ich muss die richtigen Hobbies haben. Ich muss die richtige Meinung haben. Und ich muss immer das Richtige tun.

Und wenn ich einmal etwas tue, was nicht richtig ist, ist es falsch. Und das ist Horror pur.

Die Fehlerknautschzone

Gestehe Dir ein, dass Du täglich Fehler machst und diese zum Leben gehören. Es gibt keinen erfolgreichen Menschen, der alles richtig gemacht.

Ja, sogar viele Menschen die heute glücklich und zufrieden sind, haben eine lange Liste von Dingen, die sie falsch gemacht haben. Sogar mehrere Male – bis sie daraus gelernt haben.

Gestehe Dir eine Fehlerknautschzone ein. Das heisst, Du erlaubst Dir einfach, ein paar Fehler bei einer Tätigkeit machen zu dürfen.

Ein Fehler der zu einem Millionengeschäft wurde, sind die Post-it von Spencer Silver. Mehr darüber bei „Wir stellen vor.“

Was kannst Du konkret tun, um Deinen Umgang mit Fehlern zu verbessern?

Unterstütze Dich mit Affirmationen:

  • Wenn ich den Fehler genug oft gemacht und daraus gelernt habe, mache ich es richtig.
  • Wenn ich den Fehler mache, akzeptiere ich das und lerne daraus.
  • Ich mag mich, auch wenn ich Fehler mache.

Nimm Dich nicht zu ernst

Es ist übrigens sehr hilfreich, mehr Humor sich selbst gegenüber zu haben. Dieser hilft ganz real, mit dem künstlichen Perfektionismus dieser Welt zurecht zu kommen.

Ein bisschen mehr Selbstliebe im Alltag

Hast Du schon einmal jemanden total geliebt und dieser jemand war ein bisschen tolpatschig? Z.B. ein Haustier, Dein Kind oder ein neuer Lebenspartner? Wenn wir lieben, erscheinen Fehler süss und niedlich. Wenn wir uns lieben, darf es genau so sein.

Diese Absichten unterstützen Dich dabei, Dein Leben etwas einfacher zu machen. Damit reihst Du Dich ein in die Menschen, die ein glückliches Leben führen.

Umsetzungen mit den Matrix-Techniken

Als Matrix-Thema nimmst Du „Hilfe und Unterstützung annehmen“.

Level 1: Nimm als Thema „Meine Angst vor Fehlern“ und matrixe alle Anwendungen.

Level 2: 
Matrixe alle Wörter vom obigen Text, welche Dir gefallen haben und jene welche Dich am meisten stören.

Level 3: Mache die 4 Fragen aus „The Work“ mit einem Glaubenssatz zu Deinem Fehlerverhalten. Dann löse die aufsteigenden Emotionen ohne Hände auf.

Mehr zu den Matrix-Techniken unter: www.matrix-live.ch 

 

Veranstaltungskalender von Matrix Live:

 

Gratis-Erlebnisabende: Ein Live-Event ist durch nichts zu ersetzen!

  • ▪ Luzern: 04. September, AkuLu
  • ▪ St. Gallen: 05. September, Katharinensaal
  • ▪ Bern: 12. September, Vatterland
  • ▪ Zürich: 26. September, Im Licht

….weitere Erlebnisabende auf www.matrix-live.ch

Matrix Live – Level Seminare

  • Zürich, 08./09. September: Matrix Live Level 2
  • Bern, 15./16. September: Matrix Live Level 1
  • Zürich, 06./07. Oktober: Matrix Live Level 1
  • Zürich, 20./21. Oktober: Matrix Live Level 3
  • Luzern, 27./28. Oktober: Matrix Live Level 1
  • Bern, 03./04. November: Matrix Live Level 2
  • St. Gallen, 10./11. November: Matrix Live Level 1

Workshop zum Erfolg

  • Zürich-Stadt 07. September, Nachmittags-Seminar
  • Zürich-Stadt 12/.13. Oktober, 2-Tages-Seminar, Spezial-Edition zum selbständig machen
  • Zürich, 07./14. November: Erfolg & Spiritualität – Abendseminar in 2 Teilen

Workshop in die Fülle

  • Zürich-Stadt 26. Oktober 2012, Nachmittags-Seminar

Meditationen in der Quelle, Bern

  • Mittwoch 05. September, Fülle-Mediation (immer der erste Mittwoch im Monat)

Weitere Details und Anmeldung unter: www.matrix-live.ch

  

Quelle: Matrix-Live, Anjali & Karem Albash – Vielen Dank Anjali & Karem für den tollen Artikel!

Bild: © matrix-live.ch

 

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