"Erst musst du dienen, dann kannst du verdienen" von Life Coach Fritz Dominik Buri


Kolumne von Fritz Dominik Buri, zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach

Liebe Leserin und lieber Leser

"Erst musst Du dienen, und dann kannst Du verdienen." Diesen Spruch las ich vor einiger Zeit und er regte mich zum Nachdenken an. Ich erlebe es sehr oft, dass Menschen Wünsche und Ansprüche an andere stellen (Arbeitgeber Partner/in etc.) jedoch selbst nicht bereit sind, zu geben sondern nur zu nehmen und zu verlangen.
Doch so läuft das nicht.

Weil es im Leben ein energetisches Prinzip gibt – Geben und Nehmen, muss immer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen! Niemand verlangt von uns, dass wir immer nur geben und uns selbstopfernd hingeben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, auch dies wird das energetische Prinzip durcheinander bringen. Und es heisst auch nicht, dass Sie andere Leute übervorteilen sollten, all dies führt dazu, dass ein Mensch sich (wenn auch unbewusst) schlecht fühlt, denn im Innersten fühlen wir, dass wir uns nicht korrekt verhalten.
Ich habe Menschen mit beiden Prägungen erlebt, diejenigen die sich für besonders schlau hielten und andere gezielt zu übervorteilen, standen irgendwann einsam und verlassen da, weil man mit solchen Menschen nichts zu tun haben will.

Sie sorgen für schlechte Gefühle in der Art von ich bin der Depp im Umzug oder ich habe das ungute Gefühl, bei dieser Sache beschissen zu werden! In diesem Zusammenhang las ich einmal einen Bericht, im Zusammenhang mit der Sterbensart von Kriminellen und Verbrechern: 85 Prozent aller Kriminellen und Verbrecher starben eines gewaltsamen Todes, indem sie entweder erschossen erschlagen oder auf andere gewaltsame Art und Weise ums Leben kamen, nur gerade 15% starben einen gewaltfreien Tod.

Das andere Extrem, sich dauernd für andere aufzuopfern und keine Gegenleistung zu erwarten, führt schliesslich auch zu einem inneren Konflikt und einem Gefühl, des sich ausgenützt fühlen, Mütter haben gerne diese Tendenz. Das heisst nicht, dass eine Mutter für ihre Sprösslinge da sein soll, es heisst einfach, die Kinder auch selbst Entscheidungen treffen zu lassen und die Verantwortung übernehmen sollen. Mütter machen ihren Kindern auch keinen Gefallen, wenn sie sie dauernd vor möglichen Gefahren zu schützen versuchen, sondern die Kinder die Erfahrung selbst machen zu lassen, gut, das war nun keine gute Idee von mir (Kind) nun muss ich mit den Konsequenzen leben und die Verantwortung für mein Handeln tragen. Denn auch hier, kann es sein, dass diese Kinder in einer dauernden Abhängigkeit leben, weil die Mutter ihnen immer alle Entscheidungen abgenommen hat und für sie immer alles zu Recht gebogen hat.

Doch nun zurück zur Aussage im Titel: Ich stelle mir stets die Frage, wie kann ich anderen Menschen helfen, dass es diesen besser geht und sie glücklicher durchs Leben gehen? Ich frage mich also nicht, was kann die ganze Welt erst für mich tun, weil ich der Meinung bin, dass mir die Gesellschaft etwas schuldig ist, so ist es nicht. Die Gesellschaft ist Ihnen nichts schuldig, der Mensch besitzt die Gabe, sein Leben selbst zu bestimmen und selbstbewusst zu sein.

Selbstbewusst sein, heisst, sich seiner Selbst bewusst zu sein!

Es ist auch nicht der Partner oder der Chef, der dafür sorgen muss, dass Sie ein angenehmes und glückliches Leben führen, das müssen Sie schon selbst in die Wege leiten. Ein Partner oder Chef kann einem dabei unterstützen, dass es einem gut geht und man sich entfalten und entwickeln kann, doch wir können von anderen Menschen nicht erwarten, dass sie für uns unser Leben und führen, wie wir das gerne hätten. Schliesslich wissen nur wir selbst, was wir wollen und was unsere Wünsche und Sehnsüchte sind.

Was ich auch schon erlebt habe, ist, dass Arbeitnehmer nur Forderungen stellten, selbst aber nicht bereit waren, ihrerseits Zugeständnisse zu machen. Darum sollte die Frage die wir uns stellen andersherum formuliert werden; was kann ich für den Anderen tun, welchen Nutzen und Mehrwert kann ich bieten? Deshalb muss ich zuerst dienen, das heisst, meinem Gegenüber (Arbeitgeber) einen Nutzen bieten um dann verdienen zu können. Wenn dann mein Nutzen einen echten Mehrwert bietet für mein Gegenüber, dann kann und darf auch ich meine Forderungen stellen, dann sind diese auch gerechtfertigt und mein Gegenüber wird meinen Forderungen gerne nachkommen.

Wenn Sie also mal wieder eine Absage erhalten haben, sei dies bei einem Projekt oder einer Arbeitsstelle oder sonst etwas, dann hinterfragen Sie sich selbst, woran es gescheitert ist, wollten Sie vielleicht nur fordern ohne einen Nutzen dem Anderen bieten zu können?

Herzlichst,

Ihr Fritz Dominik Buri 

Zertifizierter NLP Practioner der AUNLP und lizenzierter Life Coach
www.fritzdominikburi.com

 

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